Bradley Smith steigt 2013 trotz fehlender Moto2-Spitzenergebnisse auf

MotoGP 2012

— 24.09.2012

Poncharal: Smith soll sich an Bradl orientieren

Der Tech-3-Teamchef lobt Stefan Bradls Debütsaison und hofft, dass sich Bradley Smith 2013 ein Bespiel an dem Deutschen nehmen wird

Als Stefan Bradl in die MotoGP einstieg, gab es viele Befürchtungen, dass der Schritt für den Moto2-Champ zu groß sein könnte. Toni Elias' Katastrophensaison 2011 ließ wenig Gutes erahnen. Doch Bradl zeigte seinen Kritikern eindrucksvoll, wozu er im Stande ist. Kaum Stürze, Positionen in den Top 5 und das voll und ganz ohne Euphorie.

Tech-3-Teamchef Herve Poncharal ist von der Saison des Deutschen begeistert und hofft, dass Bradley Smith in der kommenden Saison ähnlich an die Arbeit gehen wird: "Bradl ist das beste Beispiel, wie man an diese Herausforderung herangehen sollte. Bis zum Valencia-Test saß er nicht auf einem MotoGP-Bike und schaut euch an, wo er jetzt ist. In Mugello verpasste er das Podium knapp. Seine Entwicklung zeigt Bradley, wie er an die Sache herangehen sollte", wird Poncharal von 'MotorCycleNews' zitiert.

"Bradl ist ruhig und nie explosiv. Er bleibt gelassen. Er geht nie übers Limit oder macht verrückte Aussagen gegenüber den Medien, dass sein Team oder der Hersteller ihn nicht unterstützen würde. Er arbeitet mit dem Team und erledigt die Arbeit", lobt Poncharal, der in der kommenden Saison mit Smith und Cal Crutchlow zwei Briten hat.

"Ich hoffe, dass Bradley sich daran orientieren wird", fügt der Tech-3-Teamchef hinzu. "Er hat durch den Zwei-Jahres-Vertrag viel Zeit, sein Potenzial zu zeigen. Niemand erwartet irgendetwas. Bei Bradl war es ähnlich und nun hat er sich in einer sehr gute Position für die Zukunft gebracht."

Fotoquelle: Tech 3

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