Ben Spies war einen Tick schneller als Honda-Pilot Dani Pedrosa

MotoGP 2012

— 28.09.2012

Spies markiert Bestzeit im nassen Aragon

Ben Spies (Yamaha) fährt im nassen zweiten Training die schnellste Zeit im Motorland Aragon - Stefan Bradl beendet den Freitag auf dem sechsten Platz

Im zweiten Freien Training im Motorland Aragon in der Nähe der spanischen Stadt Alcaniz herrschte deutlich mehr Fahrbetrieb als noch am Vormittag. Zu Mittag hatte es stärker zu regnen begonnen und es stand genug Wasser auf der fünf Kilometer langen Strecke, um vernünftig mit Regenreifen zu trainieren. Dementsprechend drehten die Fahrer einige Runden, aber der Fahrbetrieb hielt sich dennoch in Grenzen. Für die letzten 15 Minuten hatte es zu regnen aufgehört, aber Gischt spritzte immer noch von den Bridgestone-Regenreifen hoch. Die schnellsten Zeiten wurden am Ende gefahren und das Yamaha-Duo präsentierte sich stark.

Schließlich war Ben Spies in 2:00.219 Minuten der Schnellste. In seinem letzten Angriff katapultierte sich Dani Pedrosa mit seiner Honda auf den zweiten Platz nach vor und sprengte das Yamaha-Duo. Pedrosa kam Spies bis auf 66 Tausendstelsekunden nahe. Dagegen konnte Jorge Lorenzo das Tempo am Ende nicht ganz mitgehen und er beendete den Tag als Drittschnellster. Der Rückstand des WM-Führenden betrug schließlich 0,527 Sekunden. Lorenzo drehte am Nachmittag 15 Runden, während sein WM-Gegner Pedrosa einen Umlauf mehr auf den Tacho spulte.

In der bisherigen Saison war Ducati im Regen immer stärker unterwegs als im Trockenen. Nicky Hayden probierte am heutigen Freitag ein neues Chassis und eine neue Hinterradschwinge an der Desmosedici aus. Es handelt sich um jene Teile, mit denen Valentino Rossi vor zwei Wochen in Misano Zweiter geworden ist. Am Freitag hatte Ducati im Nassen allerdings Rückstand. Hayden, der immer noch Schmerzen in seiner verletzten rechten Hand hat, fehlten 0,777 Sekunden auf seinen Landsmann Spies. Im Anschluss an das Training machte Hayden keinen zufriedenen Eindruck nach seinem vierten Platz.

Rossi war noch weiter hinten zu finden. Der Rückstand des Superstars betrug 2,193 Sekunden. Damit reihte sich der Italiener auf dem achten Platz ein. Zwischen die beiden Ducati-Werksfahrer schob sich das Tech-3-Yamaha-Duo und Stefan Bradl mit der LCR-Honda. Andrea Dovizioso war um zwei Zehntelsekunden schneller als der Deutsche und klassierte sich als Fünfter. Bradl kennt Aragon von den Tests, aber im Regen war es mit der MotoGP-Maschine wieder Neuland.

Insgesamt drehte der amtierende Moto2-Champion 14 Runden. Gegen Trainingshalbzeit schien sein Name auch auf Platz eins auf. Unter dem Strich beendete Bradl das Training als Sechster. Auf Spies fehlten 1,4 Sekunden. Cal Crutchlow wurde am Ende seine schnellste Zeit gestrichen, denn er hatte die Strecke abgekürzt. Seine zweitbeste Zeit, bei der der Rückstand 1,4 Sekunden betrug, brachte den Briten auf Position sieben.

Auf den Plätzen neun bis elf waren die weiteren Prototypen zu finden. Karel Abraham (Cardion) hielt als Neunter Alvaro Bautista (Gresini-Honda) und Jonathan Rea (Honda) in Schach. Schnellster Claiming-Rule Vertreter war einmal mehr Randy de Puniet mit der Aprilia des Aspar-Teams. Der Franzose wurde in 2:04.353 Minuten gestoppt. Auf die Prototypen-Spitze fehlten vier Sekunden. Hinter de Puniet folgten Aleix Espargaro (Aspar), James Ellison (PBM), Mattia Pasini (Speed Master) und Yonny Hernandez (Avintia).

Hector Barbera war mit seiner Pramac-Ducati weit hinten zu finden und landete hinter Michele Pirro (Gresini) an der 18. Stelle. Die Schlusslichter waren Danilo Petrucci (Ioda-Suter), David Salom (Avintia) und Colin Edwards (Forward).

Fotoquelle: Yamaha

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