Ben Spies kam im Nassen gut mit seiner Yamaha zurecht

MotoGP 2012

— 28.09.2012

Spies hat perfektes Gefühl im Nassen

Ben Spies hat viel an der Regenabstimmung gearbeitet - In Aragon fühlt sich der Texaner auf seiner Yamaha wohl und er markierte die Bestzeit im zweiten Training

Im Regen präsentierte sich Ben Spies in Aragon konkurrenzfähig. Im zweiten Freien Training markierte der Yamaha-Werksfahrer im Motorland Aragon die Bestzeit. Alles lief für den Texaner nach Plan und es gab diesmal keine Stürze oder technische Probleme. Auf nasser Strecke fühlt sich Spies auf der M1 wohl. Da Yamaha im Vorfeld in Aragon getestet hat, wurde bereits eine gute Trockenabstimmung gefunden. Nun passt das Setup auch im Nassen. Egal wie sich das Wetter am Samstag und Sonntag entwickeln wird, Spies sieht sich gerüstet.

"Bei den Bedingungen am Vormittag hätte man einige Runden fahren müssen, um hineinzukommen, aber wir wollten die Regenreifen nicht verbrauchen und nichts riskieren, wenn es nicht unbedingt nötig ist. Jorge und ich haben außerdem schon einen Motor verloren, also hat uns das etwas geholfen", spricht Spies das erste Training an, in dem er nicht auf die Bahn ging. "Wir haben vor einigen Wochen hier im Trockenen getestet und haben daher eine gute Trockenabstimmung."

"Deshalb hat es überhaupt keinen Sinn zu fahren, wenn es nur wenig regnet. Im zweiten Training hat es dann geregnet und es war perfekt. Jetzt haben wir auch eine gute Regenabstimmung. Mit dem Motorrad bin ich im Regen und im Trockenen zufrieden. Jetzt müssen wir abwarten. Das Wetter scheint sich jeden Tag zu drehen und niemand weiß wie es wird." Beim Regenrennen in Le Mans ging Spies noch unter, während Lorenzo einen dominanten Sieg holte. Seither hat die Crew rund um Spies an der Regenabstimmung der M1 gearbeitet.

"Seit Le Mans haben wir das Motorrad für Regen drastisch umgebaut. Seither hatten wir drei nasse Trainings und ich war jeweils in den Top 2. Mein Gefühl für das Motorrad ist im Nassen wieder so wie gewohnt, so wie es bei meinem MotoGP-Debüt war", sagt Spies zufrieden. "In den vergangenen eineinhalb Jahren hatte ich aber mit der Yamaha in verschiedenen Bereichen zu kämpfen. Nach Le Mans haben wir das Motorrad stark verändert und es fühlt sich jetzt gut an."

"Ich spüre was passiert. Das zeigt sich. Es ist gut, dass ich wieder dieses Gefühl für das Motorrad habe." Die Arbeit hat zumindest im Training Früchte getragen, aber was wurde genau verändert? "Wir haben viel an der Dämpfung und der Elektronik verändert. Es waren einfache Dinge, die aber im Regen einen großen Unterschied machen. Es ist eine Kombination aus mehreren Faktoren, die einen großen Unterschied ausmachen."

Die noch relativ neue Rennstrecke in Spanien ist bei Regen kein Problem. "Wenn man sich den Asphalt ansieht, dann denkt man manchmal, dass er im Regen rutschig sein wird. Es ist hier aber gut und viel besser als in Le Mans, wo es sehr glatt und gefährlich ist. Hier ist es besser und im Regen fast so wie im Trockenen. Die Strecke ist in Ordnung", lobt der nächstjährige Ducati-Pilot.

Bei seinem zukünftigen Arbeitgeber wurde zuletzt in Misano der zweite Platz von Valentino Rossi gefeiert. Auch Spies sieht die Leistung positiv, schränkt aber ein: "Er hatte ein gutes Rennen und wurde Zweiter. Ich glaube aber, dass alle ein besseres Rennen hätten fahren können, wenn wir mehr Streckenzeit gehabt hätten. Wir hatten vor dem Rennen nur eine Stunde und 20 Minuten Streckenzeit, während er in der Woche davor über 100 Runden gefahren ist. Sie hatten sicherlich einen Vorteil. Seine Pace war das gesamte Rennen über nicht normal für seine Saison. Für ihn war es sicherlich positiv."

Fotoquelle: Yamaha

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