Im April 2013 gastiert die MotoGP auf dem neuen Kurs in Austin

MotoGP 2012

— 06.10.2012

Austin: Vorfreude und Rechtsstreitigkeiten

Während sich die Piloten aus den Vereinigten Staaten auf das dritte USA-Rennen im Kalender freuen, ärgert sich Kevin Schwantz über die Entwicklung

Im April 2013 wird die MotoGP erstmals auf dem Kurs in Austin ein Rennen bestreiten. Die Piloten aus den Vereinigten Staaten begrüßen die Ausweitung der USA-Aktivität, nach den Rennen in Laguna Seca und Indianapolis auch in Texas ein Rennen zu veranstalten. Besonders groß ist die Vorfreude bei Ben Spies und Colin Edwards, den beiden Texanern im Feld.

"Wer würde es nicht begrüßen, ein weiteres MotoGP-Rennen in der Heimat zu haben?", fragt sich Spies, der in der kommenden Saison eine Ducati Desmosedici pilotieren wird. "Ich hoffe, dass alle meine Freunde aus der CMRA, WERA und AMA sowie meine Familie zur Strecke stürmen werden. Es wird für mich sehr einfach werden, von meinem Haus in Dallas zum Circuit of The Americas zu fahren."

"Ein weiteres Rennen in den USA ist für die MotoGP ein Bekenntnis, den Einfluss auf dem amerikanischen Boden zu steigern", ist sich Edwards sicher. "Der beste Weg für ein Wachstum in unserem Sport ist es, weitere Rennen hinzuzufügen. Mit Rennen an der Ost- und Westküste und einem weiteren in der Mitte Amerikas ist es für die Fans die perfekte Gelegenheit, uns fahren zu sehen."

"Zudem freut sich meine Familie sehr darauf, in den Pick-Up zu springen und nach Austin zu fahren, um mich wetteifern zu sehen", so der MotoGP-Routinier. Landsmann Nicky Hayden, der nach seinem Qualifying-Sturz in diesem Jahr auf einen Start beim Grand Prix in Indy verzichten musste, blickt ebenfalls freudig ins kommende Jahr.

"Es ist für die Fahrer und Fans toll, ein weiteres MotoGP-Event in den Vereinigten Staaten zu haben. Der Circuit of The Americas gibt uns eine weitere Chance, die heimischen Fans auf eine persönliche Art und Weise zu treffen." Der neue Kurs ist für Hayden eine Herausforderung, der er entgegenblickt: "Ich mag es, auf neuen Strecken zu fahren. Ich freue mich auf die Rennen in Austin."

Kevin Schwantz, der die Promotion der Veranstaltung übernahm, wurde hingegen von den Betreibern für seine Arbeit kritisiert. Laut dem 'Statesman' hätte der Weltmeister von 1993 seine Aufgaben verdreht dargestellt und bei Gesprächen über die Veranstaltungsgebühr seine Kompetenzen überschritten. Schwantz selbst fühlte sich bei der Vertragsunterzeichnung hintergangen.

Präsident Steve Sexton schloss den Deal ohne die Hilfe des ehemaligen Suzuki-Piloten mit der Dorna ab, der sich mit seiner Firma 3fourTexas die Rechte sicherte, die MotoGP für zehn Jahre in Texas zu promoten. Die Streckenbetreiber bemerkten, dass 3fourTexas einen Vertraf mit Tavo Hellmunds Firma hatten, aber nicht mit dem Kurs. Die Wege von Hellmund und den Streckenbetreibern trennten sich Anfang des Jahres.

Fotoquelle: CoTA

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