Jorge Lorenzo und Ben Spies freuen sich auf die Herausforderung Motegi

MotoGP 2012

— 09.10.2012

Yamaha: Vorfreude auf das Heimspiel in Motegi

Jorge Lorenzo will seinen Vorsprung in Japan behaupten, hat aber das Honda-Duo auf der Rechnung - Ben Spies will Schwung der jüngsten Rennen mitnehmen

Bevor die MotoGP-Saison 2012 im November in Valencia zu Ende geht, stehen den Piloten im Oktober drei unmittelbar aufeinanderfolgende Rennen in Übersee bevor. Erste Station ist der Grand Prix von Japan in Motegi an diesem Wochenende. Anschließend geht es nach Malaysia und Australien.

Die beiden Yamaha-Werksfahrer Jorge Lorenzo und Ben Spies gehen mit großen Hoffnungen in den Japan-Grand-Prix. Der WM-Führende Lorenzo hat derzeit 33 Punkte Vorsprung auf Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa und will seinen Vorsprung beim Heimspiel der beiden japanischen Hersteller behaupten. Die Anlage in Motegi, die neben dem Grand-Prix-Kurs auch ein Oval beherbergt, wurde im Jahr 1997 von Honda aus dem Boden gestampft.

"Wir starten die Asien-Tour in guter Form. Es wird aber nicht einfach, denn unsere Gegner sind im Moment sehr stark", spricht Lorenzo in erster Linie das Honda-Werksteam an. Nach drei verpassten Rennen greift in Motegi auch Weltmeister Casey Stoner wieder ins Geschehen ein. Lorenzo ist optimistisch, erkennt aber vor allem bei Pedrosa einen Aufwärtstrend während der zurückliegenden Wochen.

"Ich weiß nicht, was passieren wird und denke nicht zu viel über die Punkte nach", so der Yamaha-Star. "Zu Beginn der Saison gewannen Casey und ich alle Rennen. Dann stürzte Casey auf dem Sachsenring und Dani gewann das Rennen. Seitdem hat sich Dani verändert. Es kommt mir so vor, als ob er seitdem mehr über das Gewinnen nachdenkt. Bei den anschließenden Rennen war er jedenfalls noch stärker als vorher." Vor zwei Wochen holte sich Pedrosa im Motorland Aragon bereits seinen vierten Saisonsieg.

"Ich mag die Strecke in Motegi und habe im Jahr 2009 hier gewonnen. Ich gehe davon aus, dass wir auch an diesem Wochenende wieder um den Sieg mitfahren werden", sagt Lorenzo. Für Yamaha-Teammanager Wilco Zeelenberg wäre es "ein perfekter Start in die drei Rennwochenenden in Folge, wenn wir unsere Gesamtführung an diesem Wochenende ausbauen könnten".

Spies will Schwung der zurückliegenden Rennen mitnehmen

Auf der zweiten M1 des Yamaha-Werksteams peilt Ben Spies einmal mehr seinen ersten Podestplatz der Saison an. In den Jahren 2010 und 2011 zeigte der US-Amerikaner in Motegi jeweils eine Aufholjagd vom Ende des Feldes, die ihn auf die Plätze acht und sechs brachte, nachdem er in der ersten Runde weit zurückgefallen war.

Spies kommt mit zwei fünften Plätzen aus Misano und Alcaniz im Rücken nach Japan und freut sich auf das Wochenende: "Im vergangenen Jahr hatte ich Pech, als Valentino in der ersten Runde stürzte. Unser Tempo war aber gut. Wir hatten zuletzt ein paar vernünftige Rennen. Hoffentlich können wir für Yamaha beim Heimrennen ein gutes Ergebnis einfahren."

Für Yamaha-Teamdirektor Massimo Meregalli ist es vor allem spannend zu sehen, wie die M1 im ersten Training am Freitag funktioniert. "Motegi ist eine einzigartige Strecke mit vielen Stop-and-Go-Passagen", spricht der Italiener das 4,8 Kilometer lange und am Reißbrett entstandene Layout an. "Im bisherigen Saisonverlauf hatten wir auf den meisten Strecken ein gutes Basis-Setup. Warten wir einmal ab, wie die 1.000er-M1 hier am Freitagvormittag funktioniert."

Fotoquelle: Yamaha

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