Valentino Rossi und Nicky Hayden starten mit unterschiedlichen Voraussetzungen

MotoGP 2012

— 09.10.2012

Ducati: Rossi topmotiviert, Hayden nicht ganz fit

Valentino Rossi will das erwiesene Ducati-Potenzial in Motegi in ein gutes Ergebnis ummünzen - Nicky Hayden offenbart Fraktur im rechten Unterarm nach Aragon-Crash

Das Ducati-Werksteam kommt mit einem guten Gefühl zum Grand Prix von Japan an diesem Wochenende. In der Vergangenheit war der 4,8 Kilometer lange Kurs in Motegi ein gutes Pflaster für die Bikes des italienischen Teams. Loris Capirossi gewann in den Jahren 2005 bis 2007 dreimal in Folge. Casey Stoner schob in der Saison 2010 einen vierten Ducati-Sieg im Heimatland von Honda und Yamaha nach.

Beim 15. von 18 Läufen zur MotoGP-Saison 2012 wollen die aktuellen Ducati-Werkspiloten Valentino Rossi und Nicky Hayden gemeinsam mit dem Team herausfinden, inwiefern sich die jüngsten Verbesserungen an der Desmosedici GP12 auf der Ducati-Paradestrecke als Vorteil erweisen. Im Vorjahr lief es für Ducati in Japan nicht wie gewünscht. Nach einem Sturz beziehungsweise einem Ausritt in der ersten Runde standen für Rossi und Hayden ein Ausfall beziehungsweise ein siebter Platz zu Buche.

"Ich mag Motegi sehr. Es ist ein Kurs, der guten Grip bietet", sagt Rossi, der sich auf der japanischen Piste im Jahr 2008 für Yamaha den Sieg holte. "Im vergangenen Jahr verbesserten wir das Setup im Verlauf des Wochenendes stetig und ich hätte wohl ein gutes Rennen zeigen können wenn ich nicht in der ersten Runde gestürzt wäre", so der italienische Ducati-Pilot.

"Gegenwärtig fehlen uns noch ein paar Zehntelsekunden, um es auf das Podium zu schaffen, doch bei den beiden zurückliegenden Rennen konnten wir bis zum Schluss einen guten und konstanten Rhythmus an den Tag legen. Das ist ein gutes Zeichen", analysiert Rossi die aktuelle Lage und versichert: "In Motegi werden wir in diese Richtung weiterarbeiten und wollen versuchen, dass Ducati-Potenzial auf dieser Strecke umzusetzen."

Hayden nicht hundertprozentig fit

Teamkollege Hayden geht nach seinem dramatischen Crash in der zweiten Runde des Aragon-Grand-Prix nicht hundertprozentig fit in das bevorstehende Japan-Wochenende. "Ich dachte ursprünglich, ich wäre unversehrt davongekommen, doch es sieht so aus, dass ich mir eine weitere Verletzung zugezogen habe", offenbart der US-Amerikaner und erklärt: "Als ich nach Hause kam, schmerzte meine Hand. Ich ließ sie röntgen und einen CT-Scan vornehmen. Dabei wurde deutlich, dass ich mir einen Bruch im vorderen Bereich der rechten Speiche zugezogen habe."

"Das sind ganz sicher nicht die besten Voraussetzungen, doch die Schmerzen halten sich in Grenzen und ich habe ein gutes Gefühl in der Hand", gibt sich Hayden unerschütterlich und hofft, dass ihm die neuerliche Verletzung seiner in Indianapolis zweifach gebrochenen rechten Hand nicht zu viele Probleme bereiten wird: "Ich werde versuchen, dass Rennen durchzustehen und ein gutes Ergebnis einzufahren. Motegi ist nicht gerade meine liebste, geschweige denn meine beste Strecke, aber es ist das erste von drei Rennen in Folge und daher sehr wichtig, um Schwung aufzubauen."

Ducati-Teammanager Vittoriano Guareschi ergänzt: "Leider muss sich Nicky mit einem weiteren kleinen Bruch in der Hand herumschlagen, aber er ist ein sehr entschlossener Fahrer und hat uns versichert, dass seine Verfassung in Ordnung ist und es daher seine Absicht ist, sofort wieder auf die Strecke zurückzukehren."

Fotoquelle: Ducati

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