Jorge Lorenzo war auf der Honda-Strecke knapp schneller als Dani Pedrosa

MotoGP 2012

— 12.10.2012

Lorenzo im ersten Training voran

Jorge Lorenzo ist beim Auftakt in Motegi knapp schneller als Dani Pedrosa - Casey Stoner rollt mit technischem Defekt aus und reiht sich schließlich als Vierter ein

Nach zwei verregneten Freitagen in Misano und Aragon begrüßte Japan die MotoGP-Szene mit Sonnenschein und einer trockenen Strecke in Motegi. Ausgiebig wurde auf der 4,8 Kilometer langen Strecke trainiert. Die Augen waren im ersten Freien Training auf Weltmeister Casey Stoner gerichtet. Nach seiner verletzungsbedingten Pause von drei Rennen feierte der Australier sein Comeback. Als er in der Früh auf die Strecke ging, rollte er bereits nach zwei Kurven aus. Es gab ein technisches Problem an seiner Honda RC213V.

Stoner kletterte über die Leitplanke und kehrte an die Box zurück. Noch humpelt der 26-Jährige leicht. Mit dem zweiten Motorrad konnte Stoner problemlos zwölf Runden fahren. An der Spitze waren allerdings wieder die Spanier zu finden. Yamaha-Ass Jorge Lorenzo markierte in 1:46.558 Minuten die Bestzeit. Sein WM-Konkurrent Dani Pedrosa war auf der Honda-Heimstrecke um 0,141 Sekunden langsamer und reihte sich an der zweiten Stelle ein. Mit dem Topduo hielt noch Andrea Dovizioso mit.

Dem Tech-3-Yamaha-Fahrer, der in dieser Saison schon sechsmal auf dem Podium stand, liegt die Charakteristik von Motegi. Auf Lorenzo büßte der Italiener 0,361 Sekunden ein. Dahinter wurde die Lücke schon größer. Stoner landete schließlich auf Platz vier und hatte einen Rückstand von knapp acht Zehntelsekunden. Im ersten Training ging es für den Motegi-Sieger von 2010 in erster Linie darum, sich wieder an das Motorrad zu gewöhnen und zu sehen wie sich die Fußgelenksverletzung auswirkt.

Stoner führte das Verfolgerfeld an, bei dem die Zeiten eng beisammen lagen. Ben Spies (Yamaha/+0,770) klassierte sich vor Cal Crutchlow (Tech-3-Yamaha/0,808) als Fünfter. Rookie Stefan Bradl, dem Motegi in der Vergangenheit gelegen ist, startete mit der achtbesten Zeit in das Rennwochenende. Mit seiner Honda des LCR-Teams fehlten 1,003 Sekunden auf die Spitze. Damit war der Deutsche knapp schneller als Alvaro Bautista (Gresini-Honda).

Dem Ducati-Lager fehlte eine Sekunde auf die spanische Spitze. Schnellster Fahrer mit einer Desmosedici war Nicky Hayden. Der US-Amerikaner feilte an der Abstimmung des neuen Chassis, da zuletzt aufgrund des Wetters nicht viel Zeit dafür blieb. Außerdem fährt Hayden mit einer Verletzung am rechten Unterarm, die er sich beim spektakulären Sturz in Aragon zugezogen hat. Dennoch fuhr er 18 Runden und lag schließlich 0,993 Sekunden hinter Lorenzo.

Superstar Valentino Rossi landete an der zehnten Stelle (+1,228). Wildcard-Starter Katsuyuki Nakasuga präsentierte sich zum Auftakt gut. Motegi kennt der Japaner von unzähligen Testfahrten für Yamaha. Locker hielt er die Claiming-Rule-Fahrer in Schach und klassierte sich als Elfter. Die langsamsten Prototypen waren Hector Barbera (Pramac-Ducati) und Karel Abraham (Cardion-Ducati) auf den Plätzen zwölf und 13.

Bester Claiming-Rule-Vertreter war Aleix Espargaro als 14. Der Spanier stürzte aber in der Anfangsphase, konnte später aber weiterfahren. Unter dem Strich fehlten dem Aspar-Piloten 2,7 Sekunden auf den schnellsten Prototypen. Ab Platz 15 folgten die weiteren CRT-Fahrer. Das waren Randy de Puniet (Aspar), Colin Edwards (Forward), Michele Pirro (Gresini), Yonny Hernandez (Avintia) und James Ellison (PBM).

Roberto Rolfo ist zurück in der MotoGP. Der ehemalige D'Antin-Ducati-Fahrer (2005) hat bei Speed Master die ART von Mattia Pasini übernommen. Nach den ersten Metern auf der Aprilia reihte sich der Italiener auf Rang 20 ein. Die Schlusslichter waren Ivan Silva, der wieder statt David Salom bei Avintia fährt, und Danilo Petrucci (Ioda).

Fotoquelle: Yamaha

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