Dani Pedrosa hat sich auf der Honda-Strecke knapp durchgesetzt

MotoGP 2012

— 12.10.2012

Motegi: Pedrosa knapp vor Lorenzo Schnellster

Dani Pedrosa, Jorge Lorenzo und Andrea Dovizioso geben am ersten Trainingstag im japanischen Motegi das Tempo vor - Stefan Bradl Vierter

Im zweiten Freien Training zum Grand Prix von Japan in Motegi spitzte sich die Zeitenjagd zwischen den beiden WM-Konkurrenten zu. Zur Freude der Honda-Bosse hatte Dani Pedrosa die Nase am Ende knapp vor Jorge Lorenzo (Yamaha). Es ging auf der Strecke, die im Besitz von Motorrad-Gigant Honda steht, eng zu. Lorenzo begann das Training mit zwölf sehr schnellen und extrem konstanten Runden. Wie üblich bereitete sich der Spanier mit einem Longrun auf das Rennen am Sonntag vor. Die schnellsten Zeiten wurden in der Schlussphase gefahren. Pedrosa war das gesamte Training über an Lorenzo dran und katapultierte sich am Ende in 1:45.088 Minuten an die Spitze.

Lorenzo war lediglich um 0,102 Sekunden langsamer. Der Freitag hat gezeigt, dass beide in Motegi gut klarkommen. Auf der "Stop-and-Go"-Piste ist die Yamaha auf Augenhöhe, obwohl Lorenzo im Vorfeld befürchtet hatte, dass er aufgrund der schwächeren Beschleunigung im Vergleich zu Honda einen Nachteil haben könnte. Die Stoppuhr zeigte ein Duell auf Augenhöhe, aber die beiden Spanier waren nicht alleine an der Spitze. Geheimfavorit Andrea Dovizioso, dem Motegi schon immer gut gepasst hat, mischte vorne mit und war mit seiner Kunden-Yamaha um lediglich 0,194 Sekunden langsamer als Pedrosa.

Sein Tech-3-Teamkollege Cal Crutchlow war dagegen weiter hinten zu finden und landete mit neun Zehntelsekunden Rückstand an der neunten Position. Hinter den Top 3 ging bereits eine kleine Lücke zum Rest des Feldes auf. Rückkehrer Casey Stoner fehlten 0,890 Sekunden auf seinen Honda-Teamkollegen. Nach seiner verletzungsbedingten Pause von drei Rennen tastete sich der Weltmeister am Freitag wieder an die MotoGP heran. Nach 14 Runden am Nachmittag reihte er sich an der siebten Stelle ein.

Nicht nur Dovizioso kam am Freitag gut zurecht, sondern auch Stefan Bradl. Dem Deutschen liegt die Strecke ebenfalls. Sein Rückstand auf die Spitze betrug knapp weniger als vier Zehntelsekunden. Damit war der LCR-Honda-Pilot als Vierter der erste Verfolger des Spitzentrios. Eine positive Vorstellung lieferte auch Valentino Rossi mit der Ducati ab. Über weite Strecken des Trainings hatte der Italiener rund eine Sekunde Rückstand. Als in den Schlussminuten der weiche Hinterreifen aufgezogen wurde, konnte sich Rossi noch deutlich steigern.

Auf Pedrosa fehlten schließlich 0,599 Sekunden. Das bedeutete Platz fünf. Sein Teamkollege Nicky Hayden, der mit einem verletzten rechten Unterarm fährt, lag dagegen 1,5 Sekunden zurück und landete an der zehnten Stelle. In der Vergangenheit war Motegi eine Strecke die Ducati entgegenkam, wie Siege von Loris Capirossi und Stoner unterstreichen. In den Top 10 war auch Alvaro Bautista (Gresini-Honda) auf Platz acht zu finden. Anschluss halten konnte Yamaha-Testfahrer Katsuyuki Nakasuga.

Der Japaner kam bei seinem letzten MotoGP-Auftritt (Valencia 2011) als Sechster ins Ziel. Am heutigen Freitag fehlten Nakasuga nur zwei Zehntelsekunden auf Hayden und 1,7 Sekunden auf Pedrosa. Damit war er als Elfter schneller als die Ducati-Privatiers Hector Barbera (Pramac) und Karel Abraham (Cardion). Barbera stand einmal Lorenzo im Weg und kam fast zu Sturz, als sich die blaue Yamaha innen vorbeizwängte. Der Tscheche stürzte im Verlaufe des Trainings und musste sich als 14. einem Claiming-Rule-Fahrer geschlagen geben.

Bester CRT-Vertreter war Aspar-Pilot Aleix Espargaro. Auf der 4,8 Kilometer langen Strecke büßte der Spanier mit seiner Aprilia 2,3 Sekunden auf den schnellsten Prototypen ein. Sein Teamkollege Randy de Puniet kam in den ersten Minuten zu Sturz, konnte aber später wieder trainieren und landete hinter Abraham auf Platz 15. Dahinter folgten Colin Edwards (Forward), James Ellison (PBM), Michele Pirro (Gresini), Roberto Rolfo (Speed Master), das Avintia-Duo Yonny Hernandez und Ivan Silva sowie Danilo Petrucci (Ioda).

Fotoquelle: Repsol

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