Dani Pedrosa markierte am Freitag die Trainingsbestzeit

MotoGP 2012

— 12.10.2012

Pedrosa zufrieden, Schwierigkeiten bei Stoner

Dani Pedrosa befindet sich nach der Freitagsbestzeit in Motegi auf dem besten Weg - Dagegen müht sich sein Honda-Teamkollege Casey Stoner mit seiner Verletzung ab

Für Honda ist Motegi das wichtigste Rennen des Jahres. Die Anlage gehört dem Motorradgiganten und ein Erfolg ist Pflicht. Im ersten Freien Training sahen die Bosse noch eine Bestzeit von Yamaha-Konkurrent Jorge Lorenzo. Am Nachmittag rückte Dani Pedrosa das Bild wieder gerade, fuhr eine Zehntelsekunde schneller als sein spanischer Landsmann und setzte sich an die Spitze der Zeitenliste. In erster Linie arbeitete Pedrosa am Freitag wie die meisten anderen Fahrer auch mit den Reifen. Sein Teamkollege Casey Stoner gewöhnte sich nach seiner Verletzungspause wieder an die MotoGP.

"Es war ein perfekter Trainingstag. Die Streckenverhältnisse waren gut und die warmen Temperaturen haben genauso geholfen wie der neue Asphalt", sagt Pedrosa über den Freitag. "Wir konnten die Arbeit erledigen wie wir wollten. Hauptsächlich testeten wir Reifen und ich bin viele Runden auf beiden Mischungen gefahren. Der Asphalt ist neu und der Grip ist recht gut. Die Rundenzeiten waren deshalb von Beginn an schnell. Wir haben auch an der Dämpfung und den Mappings gearbeitet, und wir werden uns in diesem Bereich morgen verbessern."

Für Stoner ging es in erster Linie darum, wie er mit seinem verletzten Knöchel auf dem Motorrad zurechtkommt. Er drehte insgesamt 26 Runden, was einer Distanz von 125 Kilometern entspricht. Auf der Uhr fehlten knapp neun Zehntelsekunden. "Es war heute etwas enttäuschend. Zunächst ging das Motorrad in der Früh kaputt und wir verloren wertvolle Zeit", meint Stoner, geht aber nicht näher auf den Defekt ein. Im ersten Training rollte er schon nach zwei Kurven aus.

Mit der Ersatzmaschine ging es dann weiter. Am Nachmittag gab es dann erneut einen Defekt. "Im zweiten Training gab es ein Problem mit der Bremse und wir standen lange in der Garage um das Problem zu lösen. Natürlich fühle ich mich nicht zu 100 Prozent fit. Ich wollte zunächst ein Gefühl bekommen, bevor ich richtig pushe. Im Moment bereiten mir die Beschleunigungsabschnitte die größten Schwierigkeiten. Davon gibt es auf dieser Strecke viele und das Motorrad neigt zu Wheelies. Dabei muss man sein Gewicht nach vorne verlagern."

"Leider lässt sich mein Fußgelenk nicht so weit umknicken, damit ich weit genug nach vorne komme. Deshalb muss ich mich selbst vorwärts ziehen, was mir in den Armen Probleme bereitet, weil sie viel mehr als gewöhnlich arbeiten müssen. Wir werden weiterarbeiten und sehen was wir tun können."

Fotoquelle: Repsol

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