Dani Pedrosa hielt auch am Samstagvormittag die Honda-Fahne hoch

MotoGP 2012

— 13.10.2012

Drittes Training: Nächste Bestzeit für Pedrosa

Dani Pedrosa hält auch im dritten Freien Training in Motegi seinen Konkurrenten Jorge Lorenzo in Schach - Stefan Bradl kann sich nicht steigern und rutscht auf Platz neun

Honda-Pilot Dani Pedrosa hatte auch im dritten Freien Training zum Grand Prix von Japan in Motegi die Nase knapp vorne. Auch am Samstagvormittag herrschten perfekte Trainingsbedingungen. Es herrschten knapp über 21 Grad Außentemperatur und es wurde fleißig trainiert, denn die meisten Fahrer kamen auf rund 20 Runden. Pedrosa markierte 1:45.792 Minuten und war damit um 0,265 Sekunden schneller als sein WM-Konkurrent Jorge Lorenzo (Yamaha). Obwohl in den Schlussminuten weiche Reifen aufgezogen wurden, gab es an der Spitze keine Veränderungen.

Am Samstag meldete sich auch Ben Spies (Yamaha) in der Spitzengruppe, obwohl er in Kurve zehn einmal den Bremspunkt verpasste und durch das Kiesbett pflügte. Ansonsten war es für den US-Amerikaner ein problemloses Training. Spies reihte sich an der dritten Stelle ein und war um 81 Tausendstelsekunden langsamer als sein Teamkollege Lorenzo. Andrea Dovizioso, der am Freitag mit seiner Tech-3-Yamaha stark unterwegs war, belegte Rang vier. Sein Rückstand auf die Spitze wuchs allerdings auf vier Zehntelsekunden an.

Auf den Positionen fünf bis sieben lagen drei Fahrer bei den Zeiten dicht beisammen. Dieses Paket wurde von Alvaro Bautista (Gresini-Honda) angeführt. Dahinter folgten Cal Crutchlow (Tech 3), der sich gegenüber dem Freitag leicht steigern konnte, und Weltmeister Casey Stoner. Die Fußgelenksverletzung behindert den Honda-Fahrer auf dem Motorrad, weshalb er bei seinem Comeback bisher noch nicht ganz vorne dabei war. Diesem Trio fehlten sechs Zehntelsekunden auf Pedrosa.

Superstar Valentino Rossi beendete das Vormittagstraining auf dem achten Platz. Der Rückstand des Ducati-Piloten betrug 0,849 Sekunden. Sein Teamkollege Nicky Hayden, der am rechten Unterarm verletzt ist, lag 1,4 Sekunden zurück und wurde Zehnter. Stefan Bradl (LCR-Honda) zählte zu den Fahrern die ihre Zeit vom Vortag nicht verbessern konnten. Wurde der Deutsche am Freitag in 1:46.428 Minuten gestoppt, so kam er diesmal auf 1:47.028 Minuten. Dadurch rutschte er auf den neunten Rang ab und lag zwischen dem Ducati-Duo.

Schnellster Claiming-Rule Fahrer war Aleix Espargaro als Elfter. Der Aspar-Pilot kam im Verlaufe des Trainings zweimal von der Strecke ab, konnte seine ART Aprilia aber im Kiesbett abfangen. Er hatte jeweils den Bremspunkt verpasst. Espargaro fehlten 1,9 Sekunden auf den schnellsten Prototypen, aber er hielt drei Prototypen-Fahrer in Schach. Das waren Hector Barbera (Pramac-Ducati), Yamaha-Testpilot Katsuyuki Nakasuga und Karel Abraham (Cardion-Ducati). Sie reihten sich auf den Plätzen zwölf bis 14 ein.

Aber nicht nur Espargaro war auf Abwegen unterwegs, sondern auch sein Teamkollege Randy de Puniet kam einmal vom rechten Weg ab. Passiert war dabei aber nichts. Der Franzose führte als 15. die weiteren CRT-Vertreter an. Dahinter folgten James Ellison (PBM), Danilo Petrucci (Ioda), Michele Pirro (Gresini), Roberto Rolfo (Speed Master), Yonny Hernandez (Avintia) und Colin Edwards (Forward). Schlusslicht war Ivan Silva (Avintia).

Fotoquelle: Repsol

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.