Dani Pedrosa hatte im Qualifying mit Vibrationen zu kämpfen

MotoGP 2012

— 13.10.2012

Pedrosa kämpft mit Chattering

Dani Pedrosa hatte im Qualifying starkes Chattering und eroberte in Motegi noch Platz zwei - Casey Stoner kann aufgrund seiner Verletzung nicht optimal fahren

Honda musste sich im Qualifying für das Heimrennen auf der hauseigenen Strecke in Motegi Konkurrent Yamaha geschlagen geben. Dani Pedrosa wurde in den Schlussmomenten noch von Jorge Lorenzo um 0,246 Sekunden überflügelt. Mit Platz zwei war Pedrosa aber dennoch zufrieden, denn er hatte in den 60 Minuten mit Chattering zu kämpfen gehabt. Deshalb ist Platz zwei eine gute Ausgangssituation, denn der Vorjahressieger ist bekannt für seine Raketenstarts. Sein Teamkollege Casey Stoner konnte beim Comeback noch nicht ganz vorne mitmischen.

Sein verletztes Fußgelenk bereitet ihm auf dem Motorrad Probleme. Zudem schlug der Australier im zweiten Teil des Qualifyings eine falsche Richtung bei der Abstimmung ein. Er blieb zwar unter dem alten Rundenrekord, aber die Konkurrenz wurde noch schneller und es fehlten sieben Zehntelsekunden. Am Sonntag wird Stoner von Platz sieben aus der zweiten Reihe angreifen. Aus Honda-Sicht kommt daher in erster Linie Pedrosa für den Sieg in Frage.

"Ich wusste nicht die Rundenzeiten der anderen Fahrer und habe voll angegriffen, damit ich es in die erste Startreihe schaffe, denn bei meinem Versuch davor war ich nur Achter", schildert der Spanier sein Training. "Ich hatte viele Probleme mit Chattering und wir wissen noch nicht warum. Alles war in den Freien Trainings okay, aber am Nachmittag konnte ich kaum eine Rundenzeit fahren. Platz zwei ist gut genug und ich hoffe, dass wir morgen im Rennen das Chattering vermeiden können. Der Schlüssel wird die richtige Wahl des Hinterreifens sein und man muss das ganze Rennen konstant bleiben, denn das Tempo wird hoch sein", rechnet Pedrosa.

Auch Stoner stellt sich auf ein hartes Rennen ein, aber aus anderen Gründen. "Ich dachte, dass ich eine Chance auf die erste Reihe habe. Mit dem ersten weichen Reifen bin ich eine gute Rundenzeit gefahren und ich wusste, dass ich noch bei mir und beim Motorrad etwas in der Hinterhand habe. Wir dachten, dass ich mich mit dem zweiten Reifen verbessern würde, aber leider schlugen wir beim Motorrad den falschen Weg ein und ich hatte hinten keinen Grip", nennt Stoner die Gründe für seinen Rückstand.

"Ich entschied mich für den sicheren Weg und griff nicht zu sehr an. Körperlich fühle ich mich angeschlagen, aber es ist nicht so schlimm. Ich habe Probleme mit dem Motorrad am Ausgang von Rechtskurven. Das macht die Abstimmung auch schwieriger als es sein sollte. Mein Team kann sehen, dass meine Schräglagen überhaupt nicht so sind wie gewöhnlich. Ich kann meinen Fuß nicht auf die Seite bringen, weshalb ich nicht genug Schräglage fahren und das Motorrad auch nicht schnell genug aufstellen kann. Ich bin mir nicht sicher was ich für morgen erwarten soll. Ich werde mich in der Nacht ausruhen und morgen mein Bestes geben."

Fotoquelle: Repsol

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