Dani Pedrosa hat nun 20 Rennen in der Königsklasse gewonnen

MotoGP 2012

— 14.10.2012

Pedrosa: "Der Sieg hier ist wichtig"

Dani Pedrosa hat für Honda das wichtige Heimrennen in Motegi gewonnen und seinen 20. MotoGP-Sieg erobert - An die WM will der Spanier nicht denken

Spätestens seit dem Grand Prix von Indianapolis ist Dani Pedrosa der schnellste MotoGP-Fahrer. Lediglich das Startchaos und der unverschuldete Unfall in Misano unterbrachen seine Siegesserie. Auch in Motegi konnte Pedrosa seinen Yamaha-Konkurrenten Jorge Lorenzo besiegen. Es war sein vierter Triumph in den letzten fünf Rennen, und es war ein wichtiger Erfolg, denn die Honda-Bosse hatten sich auf der Strecke des Konzerns versammelt und wollten natürlich eine RC213V siegen sehen. In der WM hat Pedrosa fünf Zähler aufgeholt, doch das Defizit auf Lorenzo beträgt immer noch 28 Punkte.

"Das Tempo war das gesamte Rennen über sehr hoch. Zu Beginn war es etwas schwierig, weil ich gestern viel Chattering hatte. Deshalb hatte ich mir Sorgen gemacht, weil ich nicht wusste, wie stark das Chattering im Rennen sein würde", berichtet Pedrosa über sein Rennen. "Ich habe sofort gesehen, dass ich am Kurvenausgang starkes Chattering habe. Ich fand aber einen Weg, wie ich es kontrollieren und schnell fahren konnte." Nach den ersten Runden erhöhte der 27-Jährige das Tempo und setzte Lorenzo unter Druck.

Für seinen Gegner findet Pedrosa lobende Worte: "Lorenzo war sehr gut und ist sehr gut gefahren. Er ist konstant niedrige 1:46 oder sogar 1:45 gefahren. Einen Überholpunkt zu finden war schwierig, aber schließlich fand ich eine gute Stelle und kam vorbei. Einige Runden später bin ich gute Zeiten gefahren und konnte mir einen Vorsprung herausholen. Von da an musste ich das Polster nur noch kontrollieren. Der Sieg hier ist wichtig, weil es eine Honda-Strecke ist. Es war ein intensives Wochenende, weil es trocken war und dieser Kurs hart zu fahren ist."

"Es gibt viele Bremspunkte. Der Sieg ist großartig." Die äußeren Bedingungen änderten sich am Renntag auch, denn es war bewölkt. "Nach dem Moto2-Rennen ist es zugezogen und wir wussten nicht, was wir erwarten durften. In der Runde in die Startaufstellung hatte ich noch ein dunkles Visier und es war sehr dunkel. Es war kühler als gestern, aber die Strecke war gut und bot viel Grip. Wir konnten das ganze Rennen über gute Runden fahren."

Im Training war Lorenzo einen Tick schneller, aber im Rennen war es Pedrosa. Wie bewertet der Honda-Pilot die Performance der beiden japanischen Motorräder? "Ich kümmere mich nicht sehr darum, denn vom ersten Rennen an waren die beiden Motorräder praktisch gleich. Sicher sind sie jetzt etwas besser, aber der Speed war auf allen Strecken ungefähr gleich. Hier und da gab es kleine Unterschiede. Jetzt kennen wir die Stärken des Motorrads und wissen, wie wir es auf die Strecken abstimmen müssen. Von jetzt an geht es nur noch um das Fahren", streicht er heraus.

Die Bremsen bereiteten im Rennen keine Schwierigkeiten. "Nicht viele. Sicher, wenn man attackiert hat, dann ließ die Leistung der Bremsen etwas nach, aber es war in Ordnung." Wenn Pedrosa alle weiteren drei Rennen gewinnt und Lorenzo jeweils Zweiter wird, dann geht der WM-Titel an Lorenzo. Wie sieht Pedrosa seine Situation? "Ich fahre derzeit gut. Deshalb möchte ich konzentriert bleiben und weiterhin gut fahren. Siege machen Spaß. Mehr kann ich nicht machen. In jedem Training und in jeder Runde muss ich gut fahren."

Bereits am kommenden Wochenende findet der Grand Prix in Malaysia statt. Dort wird das enge Duell weitergehen. "Sepang ist eine gute Strecke, weil es von allem etwas gibt. Das Layout ist sehr speziell und wir haben dort schon viel getestet. Das Wetter kann manchmal knifflig sein, denn entweder regnet es oder es ist heiß. Wir müssen abwarten wie sich die Strecke jetzt bei der Hitze dort präsentiert und wie die Reifen dort arbeiten. Hoffentlich läuft es für uns gut."

Fotoquelle: Repsol

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