Die Pneus von Bridgestone haben beim Grand Prix in Motegi gut funktioniert

MotoGP 2012

— 16.10.2012

Bridgestone: Zufriedenstellendes Heimrennen

Die Reifen waren in Motegi unkritisch: Shinji Aoki erklärt, warum alle Fahrer den weichen Hinterreifen und den weichen Vorderreifen verwendeten

Die MotoGP-Piloten waren sich beim Rennen in Motegi zumindest bei der Reifenwahl einig: Alle Piloten fuhren vorne den harten und hinten den weichen Reifen. "Die Reifenwahl wurde auf Grund der Stop-and-Go-Charakteristik von Motegi getroffen. Die Bedingungen am Sonntag waren beinahe ideal. Der Asphalt war trocken und die Streckentemperaturen lagen bei 30 Grad Celsius", erklärt Shinji Aoki, der Motorsport-Entwicklungschef der Japaner. "Deswegen haben sich alle Fahrer für die Reifen entschieden, mit denen die maximale Performance möglich war. Sie mussten nicht die Optionen für zu niedrige oder zu hohe Temperaturen in Betracht ziehen."

"Das Layout in Motegi fordert die mittlere Lauffläche der Vorder- und Hinterreifen stark. Unsere Reifenauswahl musste das beachten. Zudem gab es ein breites mögliches Wetterspektrum. Das häufige und harte Bremsen forderte einen Vorderreifen mit sehr viel Stabilität. Wir hatten also den harten und mittleren Reifen sowie den weichen für sehr niedrige Temperaturen dabei", schildert Aoki.

Der Hinterreifen war in der Mitte härter und an den Seiten weicher. Damit hatte man beim harten Beschleunigen eine bessere Haltbarkeit. Zudem wuchs das Vertrauen in Schräglage durch die weichen Flanken. Obwohl Bridgestone in Motegi noch keine Erfahrungswerte hatte, war man gut vorbereitet: "Während der Saison haben wir viele Daten gesammelt mit den 1.000ern und unser Wissen erweitert."

"Durch das größere Temperaturfenster der diesjährigen Reifenspezifikation konnten die stärkeren Belastungen beim Bremsen, in den Kurven und beim Beschleunigen beherrscht werden. Das wurde durch den neuen Strecken- und Rundenrekord deutlich", bemerkt Aoki stolz. "Der Sieger war in diesem Jahr 16 Sekunden schneller als noch vor einem Jahr."

Dass alle Fahrer auf die gleichen Mischungen setzten, erstaunt den Japaner nicht. Doch bei niedrigeren Temperaturen hätten sich die Piloten anders entschieden, analysiert Aoki: "Wenn die Temperaturen deutlich niedriger gewesen wären, was im Oktober in Japan durchaus möglich ist, hätten einige Fahrer, besonders die CRT-Piloten, sicher den weichen Vorderreifen verwendet, um bei den ersten Runden mehr Vertrauen zu haben."

Fotoquelle: Bridgestone

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