Ducati-Pilot Valentino Rossi mag den abwechslungsreichen Kurs in Malaysia

MotoGP 2012

— 18.10.2012

Rossi möchte WM-Fünfter werden

Der Ducati-Pilot hat gute Erinnerungen an Sepang und hält Platz fünf in der Fahrerwertung für realistisch: "Wir müssen es versuchen"

Nachdem Valentino Rossi und Ducati in Misano auftrumpfen konnten, verflog die Euphorie in den vergangenen Rennen wieder. Weder in Aragon noch in Motegi konnte der Italiener das Tempo der Spitze mitgehen. Ducati hat sich trotz neuer Teile noch nicht aus dem Mittelfeld hocharbeiten können. Podestplätze sind aus eigener Kraft derzeit illusorisch.

Vor zwei Jahren fuhr "Vale" in Sepang seinen bisher letzten MotoGP-Sieg ein. "Es ist ein toller Kurs - einer der besten", meint er. "Alle Fahrer verbringen pro Saison beinahe einen Monat hier in Sepang. Wir haben eine Kalkulation aufgestellt und errechnet, dass wir in den vergangenen zehn Jahren 25.000 Kilometer in Sepang gefahren sind. Deshalb kennt jeder den Kurs hier ziemlich gut."

"Es ist eine große Freude, hier zu fahren, weil es einer der unterhaltsamsten Kurse ist. Für die MotoGP ist die Größe genau richtig. Der Kurs ist sehr breit und hat von allem etwas: harte Bremszonen, enge Haarnadelkurven, aber auch schnelle Sektionen", analysiert Rossi. "Wir befinden uns mit Cal und Alvaro im Kampf um den fünften Platz in der Meisterschaft. Wir sind vermutlich die langsamsten in diesem Trio. Wir müssen es versuchen. So weit liegen wir nicht zurück."

Neben dem Renngeschehen gibt es in Malaysia ein weiteres Thema: Vor einem Jahr verlor Marco Simoncelli im Rennen sein Leben. Die Protagonisten der Motorrad-WM erinnerten am Donnerstag an den Lockenkopf aus Italien, indem sie zur verhängnisvollen Kurve elf spazierten, um der Unfallstelle und einer neu errichteten Gedenktafel einen Besuch abzustatten.

"Es war ein merkwürdiger Moment. Jeder aus dem Fahrerlager war dabei, als wir zur Kurve elf gingen, wo Marco vor einem Jahr stürzte. Es war ein sehr bewegender Moment", erklärt Rossi. "Es ist bereits ein Jahr vergangen. Es ist bei solchen Dingen schwierig, ein Gefühl für die Zeit zu entwickeln. Es kommt einem immer vor, als wäre es gestern gewesen. Wir vermissen ihn sehr im Fahrerlager."

Fotoquelle: Ducati

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