Jorge Lorenzo hat den wiedererstarkten Casey Stoner auf der Rechnung

MotoGP 2012

— 19.10.2012

Lorenzo zufrieden: Geringer Abstand zu Honda

Jorge Lorenzo fehlten im ersten trockenen Training in Sepang drei Zehntelsekunden auf WM-Konkurrent Dani Pedrosa - Yamaha-Kollege Ben Spies Sechster

Das Yamaha-Werksteam nutzte am ersten Trainingstag für den Grand Prix von Malaysia in Sepang nur das erste Freie Training. Der Nachmittag war verregnet und Jorge Lorenzo sowie Ben Spies gingen nur für eine Installationsrunde mit Regenreifen auf die Strecke. Das Vormittagstraining im Trockenen war deutlich produktiver. Lorenzo spulte 14 Runden ab und Spies deren 16. Der Spanier hielt den Anschluss an die Honda-Spitze und reihte sich an der dritten Stelle ein. Auf Konkurrent Dani Pedrosa fehlten drei Zehntelsekunden. Damit zeigte sich der WM-Favorit zufrieden, doch in Sepang ist auch mit Casey Stoner zu rechnen. Der noch amtierende Weltmeister klassierte sich an der zweiten Stelle.

"Der Vormittag war großartig. Von Beginn an war ich konkurrenzfähig und mehr oder weniger genauso schnell wie Dani und Casey", meint Lorenz zufrieden. "Speziell Casey ist stärker als in Japan. Am Nachmittag konnten wir aufgrund des Wetters nicht fahren. Wir müssen das Verhalten des Motorrades in der Beschleunigungsphase noch verbessern. Es ist noch etwas nervös und wir müssen es einfacher gestalten." Es gibt also noch Arbeit zu tun. Dennoch ist Lorenzo auf Kurs, denn dritte Plätze würden ihm zum Titelgewinn reichen, wenn Pedrosa jeweils gewinnt. Ausfälle sind dagegen Tabu.

Spies mischte nicht ganz vorne mit und reihte sich hinter dem Tech-3-Duo auf dem sechsten Platz ein. Obwohl sein Rückstand sieben Zehntelsekunden betrug, ist der US-Amerikaner recht zufrieden. "Der Vormittag war normal. Der Streckenzustand war nicht so toll und wir hatten Elektronikprobleme, die uns etwas behindert haben. Das Motorrad funktionierte aber sonst gut. Wir hofften auf ein gutes Training am Nachmittag, aber der Regen war gegen uns. Es ist es einfach nicht wert, bei einer halbnassen und halbtrockenen Strecke ein Risiko einzugehen. Wir warten auf morgen."

Das zweite Training verbrachten die meisten Prototypen-Fahrer an der Box und es gab nicht viel zu tun." Es war ein enttäuschender Tag, weil wir ein Training verpasst haben. Es ist schade, weil sich alle verbessern wollten", findet Lorenzos Teammanager Wilco Zeelenberg. "Vier Kurven waren nass und der Rest war trocken. Deshalb war es ein nutzloses Training. Wir werden es morgen sehen. Hoffentlich ist das Wetter besser."

Massimo Meregalli, der sich um die Crew von Spies kümmert, ist froh, dass man wenigstens einige Daten sammeln konnte. "So wie es schon ein paar Mal in diesem Jahr passiert ist, war der Freitag beinahe komplett nutzlos. Wir hatten nach dem ersten Training einige Änderungen vorbereitet. Hoffentlich ist es morgen trocken, damit wir sie testen können. Am Sonntag könnte es so gemischt wie heute sein. Dadurch ist es sehr wichtig, so viele Informationen wie möglich zu sammeln."

Fotoquelle: Yamaha

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