Nicky Hayden war am Freitag eine halbe Sekunde schneller als Valentino Rossi

MotoGP 2012

— 19.10.2012

Ducati-Duo hadert mit verlorener Trainingszeit

Valentino Rossi und Nicky Hayden müssen sich bei der Suche nach dem optimalen Setup für Sepang auf die Vormittags-Erkenntnisse beschränken

Wie für die übrigen Werksteams fiel auch für Ducati der erste Trainingstag zum Grand Prix von Malaysia weitestgehend ins Wasser. Aufgrund des Regenschauers unmittelbar vor Beginn des zweiten Freien Trainings beschränken sich die am Freitag gesammelten Erkenntnisse auf die 45 Minuten der ersten Session.

Nicky Hayden (8.) war mit einer persönlichen Bestzeit von 2:02.754 Minuten eine halbe Sekunde schneller als Ducati-Teamkollege Valentino Rossi (2:03.274; 11.). Der US-Amerikaner konzentrierte sich auf Vergleichsfahrten mit Hinterradschwingen verschiedener Steifigkeit. Die neuere Version der beiden Schwingen hatte Rossi unmittelbar nach dem Rennen in Misano erstmals getestet und für gut befunden. Im Vergleich zum zurückliegenden Wochenende fühlte sich Hayden "sowohl was meine Hand als auch was das Gefühl für das Bike betrifft, etwas besser".

Konkrete Vergleiche zu den Sepang-Tests im Winter kann Hayden aber nicht anstellen, wie er sagt: "Da ich im Winter verletzt war, konnte ich hier keine nennenswerten Erkenntnisse sammeln. Es fällt daher schwer, das Bike von damals mit dem aktuellen Stand zu vergleichen." Grundsätzlich geht es auf seiner Seite der Ducati-Box an diesem Wochenende darum, "den Grip auf der Flanke des Reifens zu verbessern", wie Hayden betont. In diesem Zusammenhang stellt er "dank der neuen Schwinge ein besseres Gefühl für das Hinterrad" heraus.

Im Vergleich zum ersten Freien Training vor zwölf Monaten war der MotoGP-Champion des Jahres 2006 knapp zwei Sekunden schneller. "Das ist gut", betont Hayden, der auf die Tagesbestzeit von Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa aber trotzdem mehr als eine Sekunde einbüßte. Am Nachmittag war aufgrund der Verhältnisse nichts zu machen. "Wie es auf langen Strecken vorkommen kann, war der Kurs an einem Ende komplett nass, am anderen komplett trocken", sagt der US-Amerikaner, der sich auf zwei langsame Runden beschränkte.

Rossi mit viel Untersteuern am Vormittag

Auch Teamkollege Rossi bedauert, dass das Nachmittagstraining aufgrund der Witterungsbedingungen ins Wasser fiel: "Wir wollten hinsichtlich der Balance noch zwei, drei Dinge ausprobieren, nachdem ich am Morgen recht langsam war. Leider fing es kurz vor der Session an zu regnen."

Um den Grip der GP12 in der Beschleunigungsphase zu verbessen, griffen Rossi und seine Crew im ersten Freien Training auf die Einstellung des Motegi-Wochenendes zurück. "Hier stellten sie sich aber nicht als zielführend heraus. Ich hatte starkes Untersteuern", berichtet der Italiener. Am Nachmittag wollte Rossi demzufolge auf das Standard-Setup aus Alcaniz und Misano wechseln. Die Verhältnisse in Malaysia verhinderten dies aber und so fügt der siebenfache Weltmeister der Königsklasse hinzu, dass ihm im Sinne einer Verbesserung des Setups "nichts anderes übrig bleibt, als auf morgen zu warten".

Fotoquelle: Ducati

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