Valentino Rossi ist mit seinem Regenrennen relativ zufrieden

MotoGP 2012

— 21.10.2012

Ducati: Rossi & Hayden glänzen im Regen

Valentino Rossi und Nicky Hayden beendeten das Regenrennen in Sepang auf den Plätzen vier und fünf - Mit dem Abbruch ist das Ducati-Duo einverstanden

Das Ducati-Werksteam reist mit einem vierten und einem fünften Platz aus Malaysia ab. Beim Regenrennen spielten Nicky Hayden und Valentino Rossi ihre Erfahrung aus und blieben bis zum Abbruch auf ihren Motorrädern sitzen. Rossi war vom Start weg in der Gruppe ab Platz drei und lieferte sich mit mehreren Fahrern Duelle. Als der Regen stärker wurde, kam der Italiener in Kurve sieben von der Linie ab und fiel auf dem neunten Platz zurück. Nicky Hayden fuhr ein unauffälligeres Rennen, drehte seine Runden aber solide. Die Stürze anderer Konkurrenten spielte dem Duo ebenfalls in die Hände.

"Mein Rennen war nicht so schlecht", meint Rossi nach seinem fünften Platz. "Ich hatte einen guten Start, obwohl ich aus der vierten Reihe losfahren musste. Ich konnte dann sehr schnell fahren. Ich bin mit Dovizioso und Stoner mitgefahren, als sich leider ein Problem mit dem Visier entwickelte. Es beschlug. Bei diesen Bedingungen war es im Zusammenspiel mit der Dunkelheit und dem vielen Wasser sehr schwierig."

"Mir ist dadurch ein Fehler in Kurve sieben unterlaufen, aber glücklicherweise bin ich nicht gestürzt. Es war die gleiche Stelle an der Dovizioso, Spies und Bradl gestürzt sind. Ohne diesem Fehler hätte ich Vierter werden können, denn Stoner war speziell in Kurve zwei etwas schneller als ich", rechnet sich Rossi aus. "Generell war es aber nicht so schlecht. Natürlich wäre ich gerne über die gesamte Distanz gefahren, aber es stand zu viel Wasser. Ich finde, dass der Abbruch die richtige Entscheidung war, weil bei diesen Verhältnissen Aquaplaning auftreten und man in jeder Kurve stürzen kann."

Hayden sah das Rennen ganz ähnlich. "Es waren schwierige Bedingungen. Ich hatte einen guten Start, aber als Dovizioso vor mir seitlich rutschte, drehte ich das Gas zu und ich verlor Positionen", schildert der US-Amerikaner die Startphase. "Ich konnte sie mir wieder holen, aber ich verlor etwas Sicherheit, weil der Hinterreifen mehrmals wegzurutschen drohte."

"In der Anfangsphase musste ich geduldig sein, aber später fand ich einen guten Rhythmus. Die Entscheidung der Rennleitung war richtig. In den letzten Runden stand viel Wasser auf der Strecke", unterstreicht Hayden. "Man konnte fast nichts mehr sehen, aber die Rücklichter haben viel geholfen. Im Trockenen wäre ich über Platz vier begeistert, aber ich weiß, dass unser Potenzial im Nassen höher ist. Trotzdem wäre es unglaublich gewesen, wenn ich meinen Jungs ein Podium geschenkt hätte. Es ist dennoch ein respektables Ergebnis. Hoffentlich können wir darauf aufbauen und die schwierigen Zeiten hinter uns lassen."

Fotoquelle: Ducati

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