Honda-Pilot Dani Pedrosa fährt derzeit in der Form seines Lebens

MotoGP 2012

— 23.10.2012

Honda: Mit reichlich Schwung auf die Insel

Dani Pedrosa kommt mit drei Siegen in Folge zum vorletzten Saisonrennen nach Phillip Island - Casey Stoner auf seiner Heimstrecke seit fünf Jahren ungeschlagen

Dani Pedrosa ist der Mann der Stunde im MotoGP-Zirkus. Nach seinem dritten Sieg hintereinander am vergangenen Sonntag in Sepang hat der Spanier schon jetzt mehr WM-Punkte (307) und mehr Podestplätze (14) als in jeder anderen Saison seiner Karriere auf dem Konto. Der Triumph beim Grand Prix von Malyasia war zudem Pedrosas erster im Regen.

Beim Grand Prix von Australien auf Phillip Island will Honda-Pilot Pedrosa den Druck auf WM-Spitzenreiter Jorge Lorenzo (Yamaha) weiter erhöhen. Noch hat Lorenzo 23 Punkte Vorsprung, Pedrosa hat aber das berühmte Momentum auf seiner Seite und geht bestens gelaunt in den vorletzten Saisonlauf.

"Phillip Island ist eine großartige Strecke. Speziell mit diesen Maschinen macht der Kurs unglaublich viel Spaß, da man das Hinterrad rutschen lassen kann", sagt Pedrosa über die Kombination der 4,448 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsstrecke und die 1.000er-MotoGP-Prototypen.

"Ich hoffe, dass unser Bike hier gut funktioniert und darauf, ein gutes Rennen zu haben." Auf seinen ersten Phillip-Island-Sieg in der Königsklasse wartet der spanische Honda-Pilot noch. Angesichts seiner bestechenden Form in diesem Jahr waren die Chancen darauf allerdings nie besser als am kommenden Sonntag.

Sechster Heimtriumph für Stoner?

Während Pedrosa seinen ersten Australien-Sieg anpeilt, geht es für Teamkollege Casey Stoner um die Fortsetzung einer sagenhaften Erfolgsserie auf seiner Heimstrecke. Seit 2007 ist der Australier auf Phillip Island ungeschlagen und hat sich nichts anderes vorgenommen, als am Sonntag seinen sechsten Triumph folgen zu lassen.

Trotz seiner hervorragenden Bilanz aus den vergangenen Jahren steht Stoner an diesem Wochenende eine alles andere als einfache Aufgabe bevor. Die Knöchelverletzung aus Indianapolis ist nach wie vor nicht vollständig verheilt und seine Honda RC213V präsentierte sich zuletzt nicht unbedingt nach dem Geschmack des amtierenden MotoGP-Champions.

"Bei den beiden zurückliegenden Rennen lagen wir mit dem Setup ziemlich daneben. Das ist enttäuschend", sagt Stoner und fügt hinzu: "Auf Phillip Island finde ich normalerweise immer schnell einen guten Rhythmus. In diesem Jahr wird das aber nicht einfach werden." Hauptkritikpunkt Stoners am Fahrverhalten seiner Maschine in diesem Jahr ist das leidige Chattering.

Da die Rennstrecke auf Phillip Island gegen den Uhrzeigersinn gefahren wird, hofft der Australier auf diesem Gebiet auf Besserung: "Auf Strecken, die links herum führen, fällt das Chattering bei uns in der Regel weniger schlimm aus." Auch hinsichtlich der Belastung für seinen rechten Knöchel kommt Stoner die Rennrichtung auf Phillip Island entgegen. "Es gibt hier nicht so viele enge Rechtskurven. Ich erwarte daher weniger Probleme mit meinem rechten Bein, aber bei 100 Prozent Fitness bin ich noch lange nicht.", sagt der Australier und stapelt tief: "Ich weiß noch nicht so recht, was ich erwarten soll."

Fotoquelle: Repsol

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