Casey Stoner war mit Abstand der Schnellste im ersten Training

MotoGP 2012

— 26.10.2012

Stoner dominiert Trainingsauftakt in Australien

Weltmeister Casey Stoner nimmt der Konkurrenz im ersten Freien Training auf Phillip Island knapp eine Sekunde ab - Stefan Bradl Achter

Lokalmatador Casey Stoner hat im ersten Freien Training fr den Grand Prix von Australien auf Phillip Island seine erste Duftmarke hinterlassen. Trotz seiner Knchelverletzung nahm der Honda-Pilot der versammelten Konkurrenz eine Sekunde ab. In seiner schnellsten Runde wurde Stoner in 1:30.374 Minuten gestoppt. Der zweitplatzierte Jorge Lorenzo war mit seiner Yamaha um 0,905 Sekunden langsamer. Stoners Honda-Teamkollege Dani Pedrosa reihte sich an der dritten Stelle ein, doch dem Sieger der letzten drei Rennen fehlten schon 1,159 Sekunden.

Der Trainingsauftakt wurde auf der Insel vom Wetter beeinflusst. Es war am Freitagvormittag bewlkt und das Thermometer kletterte auf lediglich 13 Grad. Zudem blies auf der Zielgeraden starker Rckenwind, was hohe Topspeeds ermglichte. So wurde Karel Abraham mit seiner Cardion-Ducati mit 339 km/h gemessen. Gegen Trainingshalbzeit fielen auch einige Regentropfen und die Fahrer kehrten an die Box zurck. Kurz darauf kam aber wieder die Sonne durch und es konnte weiter mit Slicks gefahren werden.

Hinter den Top 3 folgte Tech-3-Pilot Andrea Dovizioso (+1,594) auf Platz vier. Als Fnfter reihte sich Alvaro Bautista (Gresini-Honda/+1,665) ein. Cal Crutchlow (Tech 3) ist krank nach Australien gekommen. Er hat eine starke Verkhlung und Fieber. Dennoch stieg der Brite am Freitag auf seine Yamaha und drehte 17 Runden. Crutchlow sorgte auch ungewollt fr eine brenzlige Situation. Er wirbelte etwas Wasser auf. Darauf wre der nachfolgende Pedrosa beinahe gestrzte.

Schnellster Ducati-Vertreter beim Auftakt war Nicky Hayden hinter Crutchlow auf Platz sieben. Dem US-Amerikaner fehlten 1,938 Sekunden auf Stoner. Sein Teamkollege Valentino Rossi klassierte sich als Neunter (+2,281). Zwischen die beiden Werks-Ducati-Fahrer schob sich Stefan Bradl. Der Deutsche fuhr mit seiner LCR-Honda insgesamt 17 Runden. Seine persnlicher Bestzeit kam kurz vor den wenigen Regentropfen. Dabei betrug sein Rckstand 1,9 Sekunden.

Obwohl Abraham auf der Zielgeraden der Schnellste war, musste er sich als Elfter dem schnellsten Claiming-Rule-Fahrer geschlagen geben. Randy de Puniet war mit der Aspar-Aprilia auf der Geraden "nur" 317 km/h schnell, doch ber die gesamte Runde bte er 2,8 Sekunden auf Stoner ein. Der Franzose war also lediglich um sechs Zehntelsekunden langsamer als Rossi mit der Werks-Ducati. De Puniet hielt auch Hector Barbera (Pramac-Ducati) in Schach, der Zwlfter wurde.

Ab Platz 13 folgten die weiteren Claiming-Rule-Fahrer. Dieses Feld wurde von Aleix Espargaro (Aspar) angefhrt. Dann kamen Roberto Rolfo (Speed Master), Michele Pirro (Gresini), Danilo Petrucci (Ioda), James Ellison (PBM), Colin Edwards (Forward) und Ivan Silva (Avintia). In den ersten Trainingsminuten fing Pirro einen sich anbahnenden Highsider ab. Er kam aber auf die Wiese und rutschte dort aus. Mit der Ersatzmaschine konnte der knftige Ducati-Testfahrer wieder ins Geschehen eingreifen. Schlusslicht war Kris McLaren, der den verletzten Yonny Hernandez bei Avintia vertritt. Der Rckstand des Australiers betrug zehn Sekunden.

Fotoquelle: Repsol

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