Valentino Rossi ist mit den Fortschritten am ersten Trainingstag zufrieden

MotoGP 2012

— 26.10.2012

Rossi: "Es war nicht so schlecht"

Valentino Rossi schöpft nach den ersten beiden Freien Trainings auf Phillip Island Hoffnung, denn auf das Verfolgerfeld fehlt nicht viel - Probleme bei Nicky Hayden

Das Ducati-Werksteam lag am Ende des ersten Trainingstages weit hinter der Spitze zurück. Valentino Rossi fehlten zwei Sekunden auf Überflieger Casey Stoner. Der Rückstand auf Platz drei betrug allerdings nur eine Sekunde und auf das Mittelfeld der Prototypen rund um das Tech-3-Duo sowie den Kunden-Honda von Alvaro Bautista und Stefan Bradl fehlte rund eine halbe Sekunde. Unter diesen Voraussetzungen ist Rossi zufrieden. Es gibt aber noch viel Arbeit zu tun. Sein Teamkollege Nicky Hayden konnte seine persönliche Bestzeit am Nachmittag nicht steigern. Obwohl der US-Amerikaner um sechs Zehntelsekunden langsamer war, reihte er sich direkt hinter Rossi auf dem neunten Platz ein.

"Eigentlich ist der erste Tag nicht so schlecht gelaufen, wenn man bedenkt, dass nicht viel auf Bradl und Bautista fehlt", meint Rossi zu dieser Standortbestimmung. "Wir haben die Abstimmung des Motorrades verbessert und ich konnte am Nachmittag schneller als am Vormittag fahren. Ich bin auch einige schöne Runden mit einem gebrauchten Reifen gefahren. Das ist immer wichtig." Interessant war der Unterschied zu den beiden Ducati-Kundenfahrern mit ihren alten Versionen der GP12.

Hector Barbera und Karel Abraham waren auf der Zielgeraden deutlich schneller als Rossi und Hayden, aber bei der Rundenzeit hatten die beiden Werksfahrer die Nase vorne, auch wenn auf die direkte Konkurrenz noch etwas fehlte. "Wir werden morgen versuchen einen weiteren Fortschritt zu machen, weil wir nach einer Balance suchen, mit der ich in schnellen Kurven gut fahren kann und nicht zu viel Traktion bei der Beschleunigung verliere."

"Es wird hier viel auf der linken Reifenflanke beschleunigt. Die Reifentemperatur schießt dadurch nach oben und der Reifen fängt mehr und mehr zu rutschen an. Wir werden morgen weitersehen und müssen sehen, dass wir uns so wie heute zwischen den beiden Trainings steigern. Dann werden wir uns auch für den Rennreifen entscheiden." Viel kommt auf das Wetter an, denn am Sonntag ist Sonnenschein vorhergesagt.

Während Rossi versuchte es positiv zu sehen, war Hayden enttäuscht. "Es war kein toller Tag. Die Bedingungen waren für niemanden einfach. Es war kalt und windig und es fielen vereinzelt Regentropfen. Das macht es auf einer schnellen Strecke schwierig. Das soll aber keine Ausrede sein", stellt der US-Amerikaner klar. "In den schnellen Kurven fehlte mir das Vertrauen, denn das Motorrad bewegte sich stark und die Strecke fühlte sich sehr wellig an. Ich hatte viel Chattering und starke Vibrationen. Deshalb ist es schwierig zu pushen. Wir müssen darüber nachdenken, wie wir das Gefühl und das Feedback verbessern können. Hoffentlich gelingt uns morgen ein großer Fortschritt."

Fotoquelle: Ducati

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