Casey Stoner fuhr im dritten Training noch schneller als am Freitag

MotoGP 2012

— 27.10.2012

Stoner dominiert auch drittes Training

Weltmeister Casey Stoner ist auch im dritten Freien Training auf Phillip Island um eine Sekunde schneller als die Konkurrenz - Randy de Puniet überrascht als Siebter

Die Dominanz von Casey Stoner auf Phillip Island fand auch am Samstagvormittag seine Fortsetzung. Vor heimischer Kulisse fuhr der Australier noch schneller als am Freitag und markierte in 1:29.665 Minuten eine überlegene Bestzeit. Yamaha-Werksfahrer Jorge Lorenzo konnte sich im Vergleich zum Vortag steigern, doch auf Stoner fehlten 1,019 Sekunden. Damit hielt der Spanier als Zweiter seinen WM-Konkurrenten Dani Pedrosa in Schach. Der zweite Honda-Werksfahrer konnte sich dagegen nicht steigern. Auf seinen Teamkollegen Stoner fehlten 1,316 Sekunden.

Hinter den Top 3 folgte wieder das Tech-3-Duo. Cal Crutchlow war auch im dritten Training trotz seiner Erkältung einen Tick schneller als sein Teamkollege Andrea Dovizioso. Crutchlow drehte insgesamt 21 Runden. Schon in seinem achten Umlauf markierte er seine persönliche Bestzeit, bei der 1,532 Sekunden auf Stoner fehlten. Dovizioso unterlief dagegen ein Missgeschick, denn er stürzte von seiner Yamaha und stapfte davon. Platz sechs belegte Alvaro Bautista mit der Gresini-Honda.

Für eine faustdicke Überraschung sorgte Randy de Puniet. Der Spanier fuhr mit der Claiming-Rule-Aprilia die siebtschnellste Zeit und war damit schneller als Fahrer wie Stefan Bradl (LCR-Honda) und alle Ducati-Piloten. De Puniet wurde in 1:31.651 Minuten gestoppt. Der Rückstand auf Stoner betrug 1,986 Sekunden. Auf der schnellen und flüssig zu fahrenden Strecke fallen die Beschleunigungsnachteile des CRT-Bikes geringer aus. Zudem macht die Elektronik auf dieser Strecke einen geringeren Unterschied.

Rookie Bradl büßte zwei Sekunden auf die Spitze ein und klassierte sich als Achter. Ducati-Werksfahrer Valentino Rossi folgte auf Rang neun (+2,3 Sekunden). Sein Teamkollege Nicky Hayden kam auch im dritten Training nicht gut zurecht und landete nur an der zwölften Position. Zwischen die beiden Ducati-Werksfahrern schoben sich Karel Abraham (Cardion-Ducati) und Aleix Espargaro (Aspar). Langsamster Prototyp war Hector Barbera auf Platz 13. Der Spanier stürzte in der Anfangsphase von seiner Pramac-Ducati und konnte später mit der Ersatzmaschine wieder fahren.

Auf den weiteren Positionen landeten Danilo Petrucci (Ioda), Roberto Rolfo (Speed Master), James Ellison (PBM), Michele Pirro (Gresini), Colin Edwards (Forward) und Ivan Silva (Avintia). Kris McLaren (Avintia) konnte sich zwar steigern, doch der Rückstand betrug immer noch über sechs Sekunden. Damit lag er immer noch außerhalb der 107-Prozentmarke, die für die Qualifikation entscheidend ist.

Fotoquelle: Honda

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