Valentino Rossi hielt sich knapp die Claiming-Rule Aprilia vom Leib

MotoGP 2012

— 27.10.2012

Rossi: Vibrationen mit weichem Reifen

Das Ducati-Team bekam im Qualifying auf Phillip Island Druck von Randy de Puniet - Valentino Rossi ist für das Rennen zuversichtlich, Nicky Hayden will noch umbauen

Das Ducati-Werksteam entging im Qualifying zum Grand Prix von Australien nur knapp einer Blamage. Randy de Puniet setzte Valentino Rossi mit der Claiming-Rule Aprilia deutlich unter Druck. Phasenweise lag der Franzose vor dem italienischen Superstar. Erst am Ende konnte Rossi doch noch zurückschlagen und Platz acht erobern. De Puniet war aber nur um sechs Tausendstelsekunden langsamer. Nicky Hayden kam auch am Samstag nicht zurecht und wurde hinter de Puniet Zehnter.

Auf der Zielgeraden wurde Rossi mit 337,4 km/h gemessen. De Puniet kam nur auf 323,6 km/h, aber über die Runde war die Zeit praktisch gleich schnell. Ein Zeugnis für das gute Handling der Aprilia und im Umkehrschluss für die Probleme bei Ducati. "Das Qualifying verlief okay. Meine Pace ist mehr oder weniger so wie bei Bradl und Bautista", meint Rossi. "Die beiden Yamaha von Dovizioso und Crutchlow sind etwas schneller, aber nur um wenige Zehntel. Ich kann recht konstant fahren", richtet Rossi das Augenmerk auf den Grand Prix.

"Ich bin eine Runde in 1:31,7 Minuten gefahren. Das ist eine vernünftige Zeit mit einem Reifen, der schon 18 Runden alt war. Mit Blick auf das Rennen ist das nicht so schlecht." Auf eine schnelle Runde hatte Rossi allerdings wieder Probleme. "Mir dem weichen Reifen traten Vibrationen und Untersteuern auf. Deshalb konnte ich mich damit nicht steigern. Glücklicherweise reichte es für die dritte Startreihe. Wir müssen noch einige Details aussortieren. Es wird ein langes Rennen, also müssen wir abwarten wie das Wetter wird und welches Tempo wir fahren können."

Nicky Hayden verlor den Tausendstelkrimi um Startplatz acht. Er war um 0,020 Sekunden langsamer als Rossi. De Puniet war noch dazwischen. "Leider ist es heute nicht besser gelaufen. Ich habe immer noch Probleme die richtige Richtung zu finden. Auf der Reifenkante verliere ich Traktion und das sorgt speziell in den schnellen Kurven für viel Bewegung. Durch die Bodenwellen ist es auch schwierig die Ideallinie zu halten. In meiner letzten guten Runde ist mir zudem im ersten Sektor ein Fehler unterlaufen."

"Dann fuhr ich eine bessere Runde, aber es fing zu regnen an. Dadurch war das Risiko zu groß." Für den US-Amerikaner bleibt nur noch eine Möglichkeit: "Ich werde wahrscheinlich einen großen Umbau am Motorrad vornehmen. Von Startplatz zehn aus ist es schwierig, aber ich hoffe, dass ich konkurrenzfähig bin." Auch im Qualifying betrug der Rückstand des Ducati-Duos auf Casey Stoner zwei Sekunden.

Fotoquelle: Ducati

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