Die Chancen stehen gut, dass die MotoGP 2014 ausschließlich aus Prototypen besteht

MotoGP 2012

— 05.11.2012

Ab 2014 keine CRTs mehr?

Yamaha zeigt sich auf Grund der Diskussion über einen Honda-Production-Racer nicht abgeneigt von der Idee, Motoren und Elektronik an Teams zu verleasen

Die MotoGP könnte ab der Saison 2014 wieder aus 20 reinrassigen Prototypen bestehen. Honda hatte bereits Mitte der Saison bestätigt, an einem Production-Racer zu arbeiten, der auf der RC213V basiert und für etwa eine Million Euro gekauft werden kann. Zurzeit stockt die Entwicklung, da die Regeln für 2014 noch nicht fix sind. Bei Yamaha zeigt man sich ebenfalls nicht abgeneigt, eine günstige Alternative zur M1 anzubieten.

"Wir haben überlegt, was der beste Weg ist. Am besten ist es, einen Motor und das Elektronikpaket an Teams und Chassishersteller zu verleasen. Wenn wir jetzt entscheiden, könnten wir es vermutlich bis 2014 anbieten, doch dafür müssten wir wissen, wie die Regeln sind", erklärt Yamaha-Rennleiter Lin Jarvis den Kollegen von 'Motor Cycle News'.

Hondas Konzept schließt Yamaha aus: "Wir werden nie eine M1 verkaufen", bemerkt Jarvis. Im Moment könnte Yamaha nicht mehr Motorräder betreuen als die zwei Werks- und zwei Satelliten-Bikes: "Wir sind mit der Vier-Motorrad-Strategie sehr zufrieden. Das ist das Maximum, was unsere Ingenieure und Ressourcen hergeben", schildert Jarvis. "Wenn wir mehr Ressourcen freischalten könnten, dann könnten wir mehr Motoren verleasen."

"Unser Chassis würde sich von dem eines CRTs unterscheiden. Doch es ist der Motor, der in der MotoGP momentan den größten Unterschied darstellt", betont der Yamaha-Rennleiter. Die Motoren, die Yamaha in Zukunft verkaufen würde, sollen aber keine getunten R1-Aggregate sein. "Wenn wir es machen würden, dann wäre es ein auf der M1 basierender Motor. Die Überarbeitung eines R1-Motors würde zu viel Bemühungen und Änderungen erfordern", so Jarvis.

Fotoquelle: Bridgestone

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