MotoGP 2012

— 07.11.2012

Burgess: "Sind mit Yamaha vertraut"

Valentino Rossis langjähriger Crewchief spricht über die Rückkehr zu Yamaha und die Zukunft: Karriereende zeitlich mit Rossis Abgang

Nach zwei erfolglosen Jahren bei Ducati hofft Valentino Rossi, dass er 2013 wieder um Siege kämpfen kann. Crewchief Jeremy Burgess wird den Italiener auch in seiner wohl letzten MotoGP-Phase treu zur Seite stehen. Bisher konnte das Erfolgs-Duo mit Yamaha 46 Rennen gewinnen. Zudem holten sie sich vier Titel. Geht die Erfolgsserie in der kommenden Saison weiter?

Eine Hilfe für Yamaha stellt Rossis Erfahrung dar. "Yamaha ist mit dem, was er für sie in der Vergangenheit erreicht hat, sehr zufrieden. Sonst hätten wir nicht wieder zurückkommen können. Yamaha hat sicher eine schlaue Entscheidung getroffen, Jorge und Valentino zu verpflichten. Im Moment scheint Honda einen kleinen Vorteil zu haben", analysiert Burgess im Gespäch mit 'Motor Cycle News'.

"Zusammen sind sie das Duo mit der meisten Erfahrung auf der Strecke. Das wird für Yamaha sehr wichtig sein", betont Burgess. Die Beweggründe für Rossis Rückkehr sind denkbar einfach: "Er ist zurückgegangen, weil er denkt, dass er bei Yamaha mehr erreichen kann. Sie haben ihm die Möglichkeit gegeben und glauben auch daran. Man könnte es als Rettungspaket betrachten. Alle warten gespannt auf den Valencia-Test."

Am Montag nach dem Valencia-Rennen wird der "Doktor" erstmals seit 2010 wieder auf der M1 Platz nehmen. "Jeder ist mit dem Yamaha-System vertraut und weiß, wie Yamaha arbeitet. Sie sind auch mit unserer Arbeitsweise vertraut. Es geht also nur darum, dass wir uns wieder eingliedern und dort weitermachen, wo wir aufgehört haben", schildert der Crewchief des neunmaligen Weltmeisters.

Schwierigkeiten erwartet Burgess nicht, schließt aber gleichzeitig aus, dass es eine einfache Aufgabe wird, Rossi wieder an die Spitze zurückzubringen: "Ich denke nicht, dass die Arbeit jemals leicht ist. Wir verstehen, wie bei Ducati gearbeitet wird. Die Systeme und Strategien in der Box waren bei den unterschiedlichen Teams immer recht ähnlich. Ich denke nicht, dass es irgendwelche ernsten Probleme geben wird."

"Wir werden vier Tests absolvieren, bevor wir im kommenden Jahr in Katar auf die Strecke gehen. Ich würde nicht sagen, dass es einfach wird. Doch es wird sicher nicht noch schwieriger. Das steht fest", so der Australier. Nachdem Rossis Rückkehr im Sommer bekannt wurde, war lange offen, wie es mit Burgess und der langjährigen Crew weitergeht. Nach einigen Wochen wurde klar, dass die eingeschworene Truppe ihrem "Vale" auch 2013 treu bleiben wird.

Über sein eigenes Karriereende sagt Burgess: "Ich wollte immer das machen, was für die Fahrer am besten ist. Ich wollte immer bis zum Tag dabei sein, an dem der Fahrer aufhört. So habe ich es bereits in der Vergangenheit bei Mick Doohan gemacht. Ich möchte ihre Ziele nicht gefährden. Solange ich etwas beitragen kann, bin ich mehr als froh, weiterzumachen. Ich möchte weitermachen. Sicher wäre es weniger erstrebenswert für mich, mit der nächsten Generation zu arbeiten."

Fotoquelle: Ducati

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