MotoGP 2012

— 08.11.2012

Stoner: Abschied ohne Emotionen?

Das vermutlich letzte Rennen verursacht bei Casey Stoner keine großen Gefühle: Fährt das Ausnahmetalent ein letztes Mal zum Sieg?



Spätestens mit dem Sturz in Indianapolis war Casey Stoners Saison gelaufen - die Chance, als Weltmeister abzutreten, dahin. Der Sieg beim Heimrennen war das erklärte Ziel für das Comeback. Nach zwei durchwachsenen Rennen in Japan und Malaysia gelang es dem Australier, sein Heimrennen in beeindruckender Manier zu gewinnen. Folgt nun zum Abschied ein weiterer Sieg?

"Der Sieg in Phillip Island hat mir die Last von meinen Schultern genommen. Ich wollte vor dem Ende der Saison noch ein Rennen gewinnen. Die ersten beiden Rennen nach dem Comeback verliefen nicht gerade nach Plan", berichtet er und gesteht vor dem Abschied von der MotoGP-Bühne ganz cool: "Es sind nicht so viele Emotionen im Spiel."

"Wir gehen mit der gleichen Einstellung in das Rennen, wie bei den vergangenen Rennen und wollen unser Bestes geben. Das Gefühl vor dem Rennen ist anders - wir können nicht mehr um die Meisterschaft kämpfen und werden uns nicht für die kommende Saison vorbereiten", bemerkt der Honda-Werkspilot. "Wir denken, dass wir für dieses Rennen gut aufgestellt sind."

"Das Rennen im vergangenen Jahr war toll. Bis zum Einsetzen des Regens hatten wir einen großen Vorsprung. Dieser war ziemlich schnell weg. Ehrlich gesagt möchte ich nicht, dass es 2012 wieder so ein Rennen wird", erklärt Stoner. 2011 überholte er Ben Spies kurz vor dem Zielstrich. "Wir möchten in diesem Jahr keinen Regen. Das Wetter war gestern und heute nicht gerade toll."

Valencia ist für Stoner bisher ein gutes Pflaster gewesen. "Auf diesem Kurs hatten wir ziemlich viele Erfolge gefeiert. Auch wenn wir nicht gewonnen haben, waren wir konkurrenzfähig", hält er fest. "Es gibt hier nicht so viele Rechtskurven. Es sollte also einfacher für uns werden - besser als in Malaysia und Japan."

"Wir müssen sehen, wie es läuft. Wir erwarten nicht die Leistung von Phillip Island. Das Rennen ist immer etwas Besonderes", bremst Stoner die Erwartungen. Den Montag wird der Australier mit seinem Team verbringen und die Zeit nutzen, um sich zu verabschieden. Beim Test am Dienstag möchte er schon nicht mehr vor Ort sein.

Marc Marquez wird die Honda RC213V von Stoner übernehmen. "Es ist interessant. In der Vergangenheit sind einige Moto2-Piloten aufgestiegen - einige waren konkurrenzfähig, andere hatten zu kämpfen. Die Leute sind gespannt, wie er zurechtkommen wird. Man sollte sicher nicht erwarten, dass er sofort schnell ist", warnt der Weltmeister von 2007 und 2011. "Es gibt für kommende Saison viel Bewegung. Viele Fahrer wechseln die Hersteller. Es wird interessant zu beobachten sein, wie sie alle zurechtkommen werden."

Fotoquelle: Repsol



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