MotoGP 2012

— 09.11.2012

Hayden Schnellster im ersten Freien Training

Nicky Hayden fährt im Nassen mehr als eine Sekunde schneller als der Rest - Pedrosa und Lorenzo in Lauerstellung, Bradl und Rossi mit großem Rückstand



Wie so oft in der laufenden Saison mussten die Protagonisten der MotoGP in Valencia mit einer nassen Strecke Vorlieb nehmen. Über Nacht regnete es in Spanien stark. Im ersten Freien Training ließen es die Piloten deshalb anfangs ruhig angehen, gingen gegen Ende der Session aber entschlossener zu Werke. Mit großem Vorsprung konnte sich Nicky Hayden an der Spitze behaupten, was Technikdirektor Filippo Preziosi mit einem Lächeln aus der Ducati-Box beobachtete.

Der US-Amerikaner fuhr mit 1:44.485 Minuten mehr als eine Sekunde schneller als seine spanischen Verfolger. Honda-Pilot Dani Pedrosa kam im Nassen ebenfalls gut zurecht und beobachtete das Geschehen in den Schlussminuten von der Box aus. Weltmeister Jorge Lorenzo war in der ersten Hälfte des Trainings außerhalb der Top 10 zu finden, schaffte später aber eine deutliche Steigerung. Das erste Freie Training beendete der Yamaha-Werkspilot als Dritter. Der Rückstand zu Hayden war mit 1,460 Sekunden aber deutlich.

Knapp hinter dem neuen Weltmeister beendete Andrea Dovizioso die nasse Session als Vierter. Bei seinem vorerst letzten Auftritt für Tech 3 war der Italiener einer der fleißigsten Fahrer auf der Strecke. Er drehte 19 Runden. Gresini-Pilot Alvaro Bautista belegte Platz fünf und bewies damit, dass er auch im Nassen mit Valentino Rossi und Cal Crutchlow mithalten kann.

Alle drei Piloten haben noch Chancen auf den fünften Platz in der Fahrerwertung. Rossi beendete das nasse Training als Siebter und verlor mehr als zwei Sekunden auf Ducati-Teamkollege Hayden. Crutchlow war weitere eineinhalb Zehntelsekunden langsamer als Rossi. Zwischen das Trio, das um Platz fünf in der Wertung kämpft, schob sich CRT-Pilot Aleix Espargaro. Der Aspar-Pilot war das gesamte Training über im Vorderfeld zu finden und lag 20 Minuten vor Ende der Session sogar auf Position drei. Espargaros Teamkollege Randy de Puniet bestätigte die starke Form der ART-Piloten und wurde Neunter.

Australien-Sieger Casey Stoner ging in Valencia noch kein Risiko ein. Der Honda-Werkspilot spulte lediglich 14 Runden ab und war mit etwa drei Sekunden Rückstand nur Zehnter. Stefan Bradl lag weitere drei Zehntelsekunden zurück und wurde hinter dem Weltmeister von 2011 Elfter. Der MotoGP-Rookie hatte auf trockene Bedingungen gehofft, wie sein Chefingenieur Christophe Bourguignon gegenüber 'MotoGP.com' erklärt: "Es gibt hier einen neuen Asphalt, also müssen wir sehen, wie er sich verhält. Wir hatten in diesem Jahr oft schlechtes Wetter - vor allem im ersten Freien Training. Hoffentlich wird es noch besser."

Neun Minuten vor Schluss ging James Ellison zu Boden. Der CRT-Pilot übersah in der leichten Linkskurve der Gegengeraden eine Pfütze und stürzte über das Vorderrad. Auch Katsuyuki Nakasuga fand sich im Kiesbett wieder. In der letzten Minute stürzte der Yamaha-Ersatzfahrer, der in Valencia für Ben Spies einspringt.

Fotoquelle: Ducati

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