MotoGP 2012

— 09.11.2012

Kaum Fahrbetrieb im zweiten Freien Training

Randy de Puniet fährt im Halbnassen die Bestzeit - Casey Stoner, Dani Pedrosa, Jorge Lorenzo und Stefan Bradl verzichten komplett auf die Session



Nachdem am Vormittag auf dem neuen Asphalt in Valencia viele Runden gedreht wurden, hatten die spanischen Fans im zweiten Freien Training nur wenig Spannendes zu sehen. Die Favoriten verzichteten sogar komplett auf die Nachmittagssession. Einzig die CRT-Piloten sammelten einige Erfahrungen mit ihren Motorrädern.

"Früher oder später werde ich sicher noch einmal rausfahren und ein paar Wheelies fahren", versprach Colin Edwards zur Halbzeit des Training. Am Ende drehte der Suter-BMW-Pilot zwei Runden. CRT-Kollege Randy de Puniet holte sich die Bestzeit. Der Franzose benötigte 1:36.965 Minuten und war damit geringfügig schneller als Michele Pirro mit seiner FTR-Honda.

Bester Prototyp war Nicky Hayden als Dritter. Der Ducati-Werkspilot verpasste die Bestzeit in seiner letzten Runde um 0,424 Sekunden. "Wir haben heute am Regensetup gearbeitet. In Malaysia hatte ich noch einige Probleme. Doch dieses Mal fühlte es sich besser an", erklärt er. Die Ducati-Piloten Karel Abraham und Valentino Rossi folgten auf den Positionen vier und fünf. Rossi musste in seiner Auslaufrunde von den Streckenposten angeschoben werden. Vermutlich ging die Desmosedici des Italieners bei einem Startversuch aus.

Danilo Petrucci, Ivan Silva, Roberto Rolfo, James Ellison, Hiroshi Aoyama und Claudio Corti belegten die Positionen sechs bis elf. Auffällig war, dass Silva mit 23 Runden der mit Abstand fleißigste Fahrer auf der halbnassen Strecke in Valencia war. Theoretisch nicht klassifiziert wären Cal Crutchlow, Alvaro Bautista, Katsuyuki Nakasuga, Aleix Espargaro, Hector Barbera und Colin Edwards, die nur sporadisch ihre Runden drehten und auf ein unnötiges Risiko verzichteten.

Casey Stoner, Dani Pedrosa, Jorge Lorenzo, Andrea Dovizioso und Stefan Bradl schauten sich die Session größtenteils aus der Box an und drehten gar keine gezeitete Runde. Weltmeister Lorenzo fuhr zu Beginn raus, kam aber direkt wieder rein und vertrieb sich die Zeit mit Späßen, Autogrammen und Fotos und wirkte sehr gelassen.

"Momentan ist es nicht nass genug für die Regenreifen und nicht trocken genug für die Slicks", bemerkt Bradl, der gerne mehr Erfahrungen mit dem neuen Asphalt gesammelt hätte. Bisher lässt sich der neue Belag nur schwierig charakterisieren: "Schwierig zu beurteilen. Der Kurs ist noch recht schmutzig. Der Belag ist recht glitschig im Nassen. Man muss sehr vorsichtig sein. Die Zeiten sind langsamer als im vergangenen Jahr, als es ebenfalls nass war."

Fotoquelle: Aspar



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