MotoGP 2012

— 10.11.2012

"Schlechter Tag" - Rossi sogar von CRT-Fahrer geschlagen

Im letzten Qualifying für Ducati fuhr Valentino Rossi nur auf den enttäuschenden elften Platz - Probleme mit dem Vorderrad bremsen den Italiener ein



Vor dem Wochenende hatte Valentino Rossi auf ein versöhnliches Ende seiner Zeit bei Ducati gehofft. Beim Großen Preis von Valencia fährt der 33-Jährige letztmalig für das italienische Team, am Dienstag wird er an gleicher Stelle schon für seinen neuen Arbeitgeber Yamaha testen. Doch nach dem Qualifying sieht es eher danach aus, als stünde die Abschiedsvorstellung symptomatisch für die als Traumehe gestartete Verbindung Rossi und Ducati.

"Das war ein schlechter Tag für uns. Im Qualifying hatten wir noch mehr Probleme als sonst. Daher starte ich nur aus der vierten Reihe", sagt Rossi. Mit einem Rückstand von 2,033 Sekunden auf die Bestzeit von Dani Pedrosa belegte der Italiener im Qualifying nur Position elf. Besonders peinlich: Mit Aleix Espargaro (ART) war sogar ein CRT-Pilot schneller als Rossi mit seinem Prototypen-Motorrad.

"Und Ziel war, in die dritte Reihe zu fahren, aber leider hatte ich während des Qualifyings Probleme mit dem Vorderrad", erklärt Rossi. "Ich war nicht in der Lage, die rechte Reifenflanke auf Temperatur zu bringen und hätte das Vorderrad zwei Mal fast verloren. Daher haben wir uns entschieden, die Vorderradgabel weicher abzustimmen. Damit lässt sich das Motorrad einfacher fahren. Damit war es okay, aber dadurch kam ich in den Linkskurven in Schwierigkeiten, weil ich zu sehr pushen musste."

"Dadurch habe ich Zeit verloren, aber wir sind nicht weit von Bautista, Nicky (Hayden, Anm. d. Red.) und Barbera entfernt. Diese Gruppe wird morgen unser Ziel sein", sagt Rossi. "Zunächst einmal müssen wir aber die Wetterbedingungen abwarten. Sollte es nass sein, stehen unsere Chancen besser. Dann sollten wir schneller und konkurrenzfähiger sein", so der Italiener. Daher dürfte ihn der Blick auf die Wettekarten, die Regen vorhersagen, beruhigt schlafen lassen. Außerdem verspricht Rossi: "Wir werden im Warmup noch einiges ausprobieren."

Seinem letzten Rennen für Ducati blickt Rossi mit gemischten Gefühlen entgegen. "Auf der einen Seite bin ich froh, denn diese beiden Saisons waren sehr schlecht. Wir konnten kaum gute Resultate einfahren", gibt der 33-Jährige zu. "Aber andererseits bin ich auch traurig, denn ich muss das Team verlassen und damit viele Leute, mit denen ich zwei Jahre lang zusammengearbeitet, eine gute Zeit hatte und die ich sehr mag. Ich hätte dieses Abenteuer gerne noch einige Saisons weitergeführt, aber leider ist es morgen vorbei."

Fotoquelle: Ducati

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