MotoGP 2012

— 15.11.2012

Hayden: Kleine Verbesserungen an der Ducati

Auf trockener Strecke kann Nicky Hayden in Valencia weitere Erfahrungen mit dem neuen Rahmen machen, möchte diese aber noch nicht überbewerten



Während des zweitätigen Nachsaisontests in Valencia konnten die MotoGP-Piloten nur knapp zwei Stunden auf trockener Piste Erfahrungen sammeln. Am späten Mittwochnachmittag war der kurvenreiche Kurs nahezu abgetrocknet. Einzig ein paar kleine nasse Stellen forderten zusätzliche Konzentration von den Fahrern. Ducati schickte Nicky Hayden mit einem modifizierten Rahmen auf die Strecke. Zudem testete man ein paar neue Elektronik-Einstellungen. In der Zeitenliste taucht Hayden auf Position vier auf - 0,634 Sekunden hinter Spitzenreiter Dani Pedrosa.

"Es sah schon so aus, als ob wir gar keine Zeit auf trockener Strecke haben. Am Ende hatten wir etwa zwei Stunden Zeit. Wir konnten keine großen Sprünge machen, haben aber ein paar Dinge bei der Elektronik getestet, die wir bereits eher probieren wollten. Es gibt ein paar kleine Verbesserungen. Ich würde sagen, dass sich die investierte Zeit gelohnt hat. Die Bedingungen waren recht gut. In Kurve eins gab es ein paar nasse Stellen, doch der Rest der Strecke war gut", berichtet Hayden.

"Ich habe hier einen neuen Rahmen probiert, der sicher Vorteile hat. Wir wollen aber noch keine Schlüsse von ein paar Runden auf einer Strecke mit nassen Stellen ziehen. Wir müssen noch ein bisschen testen", bemerkt der US-Amerikaner. Ende November wird das Ducati-Team noch einmal drei Tage in Jerez testen. Dann soll weiter am neuen Rahmen gearbeitet werden.

"Das Umlegen war mit dem neuen Rahmen besser. Ich habe das Gefühl, dass wir uns da steigern konnten", analysiert Hayden. "Wir müssen aber noch die Daten auswerten. Hier in Valencia war das allerdings auch kein allzu großes Problem. In den schnelleren Kurven hatten wir ein bisschen Untersteuern. Doch ohne die Bodenwellen konnten wir hier die Schräglage in der Kurve halten und das Motorrad besser umlegen. Zudem war ich an einigen Kurvenausgängen etwas schneller."

"In meinem letzten Stint war ich fast so schnell wie im Qualifying. Es war ein sinnvoller Test", bilanziert der Ducati-Werkspilot. Reifenlieferant Bridgestone hatte einen neuen Reifen zum Test mitgebracht. Dieser wurde aber nicht getestet. "Sie hatten hier einen neuen Reifen. Es war aber eine harte Mischung. Ich habe hier aber nie einen harten Reifen gefahren. Das haben die Bedingungen heute nicht hergegeben", erklärt Hayden.

Fotoquelle: Ducati



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