MotoGP 2012

— 20.11.2012

Hayden will bei Ducati den Nummer-eins-Status

Der Weltmeister von 2006 möchte Ducati durch starke Ergebnisse anführen und gibt die Hoffnung nicht auf, schon bald um Siege kämpfen zu können



Auch wenn Nicky Haydens bisher letzter MotoGP-Sieg bereits sechseinhalb Jahre zurückliegt, hat der US-Amerikaner die Hoffnung nicht aufgegeben, noch einmal den Nummer-eins-Status zu erlangen. In den vergangenen beiden Jahren war die Rangordnung bei Ducati klar: Valentino Rossi kam als klare Nummer eins zu Ducati, auch wenn er dieser Rolle nicht immer gerecht wurde. Mit Andrea Dovizioso erhielt Hayden einen neuen Teamkollegen.

"Es gibt in jedem Team einen Nummer-eins- und einen Nummer-zwei-Fahrer. Ich bin mir sicher, dass es auch hier so sein wird. Ich muss mich steigern und meinen Namen an der Spitze platzieren", wird er von 'Spped.com' zitiert. "Ich habe es schon mehrfach gesagt und glaube daran: Wir hatten zwei schlechte Jahre. Es gibt aber keinen Grund, warum wir mit all der technischen Kompetenz, den Sponsoren und dem Team nicht ein gutes Motorrad bauen können. Wenn wir alles richtig machen, können wir das beste Motorrad im Feld haben."

Bereits die Verbesserungen, die unter Rossi und Jeremy Burgess angeordnet wurden, haben die Desmosedici laut Hayden allgemeinverträglicher gemacht. "Das Motorrad ist nun deutlich besser, schenkt mehr Vertrauen und ist natürlicher. Es ähnelt den japanischen Motorrädern. Wir haben das Pumpen beseitigt. Als ich zum ersten Mal auf das Motorrad stieg, hatte ich vorher noch nie so etwas beim Fahren gespürt", gesteht er.

Für die Zukunft ist Hayden entschlossener denn je. "Wenn ich mir gedacht hätte, dass es eine verrückte und unmöglich zu lösende Aufgabe wäre, dann wäre ich Zuhause geblieben. Ich bin auch nicht auf das Geld angewiesen und würde auch nicht wiederkommen, wenn ich das Gefühl hätte, dass ich übers Jahr gesehen um Platz sechs herum fahre", stellt der Ducati-Werkspilot klar.

"Ich muss sicherstellen, dass ich nicht an jedem Wochenende besiegt werde. Wenn man eine Weile lang ständig besiegt wurde, dann tut das nicht mehr so weh. Ich muss dafür sorgen, dass ich das nie akzeptiere und mir denke: 'Okay, ich habe meinen Teamkollegen geschlagen. Das reicht'", schildert der US-Amerikaner.

Fotoquelle: Ducati

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