MotoGP 2012

— 05.12.2012

Marquez: "Es ist gar nicht so schwierig"

Marc Marquez ist nach seinen ersten beiden MotoGP-Tests von der Power der Honda RC213V begeistert - Reifen erfordern die größte Umstellung



Bei den Testfahrten in Valencia im Anschluss an das Saisonfinale 2012 saß Moto2-Weltmeister Marc Marquez zum ersten Mal auf der MotoGP-Honda. In der vergangenen Woche bewegte der 19-jährige Shootingstar die RC213V im Rahmen des privaten HRC-Tests in Sepang erneut und zeigt sich mit seinem Umstellungsprozess von der 600er-Suter auf die 1.000er-Honda zufrieden.

"Langsam verstehe ich das Bike besser und damit wächst mein Vertrauen. Wir haben auch einige Setups probiert und das 2012-er mit dem 2013er-Motorrad verglichen", berichtet Marquez im Gespräch mit 'Motorsport aktuell'. Vollkommen abgeschlossen ist die Umstellung des Fahrstils beim Spanier nach gerade einmal fünf Testtagen natürlich noch nicht.

Die größten Unterschiede im Vergleich zu seiner bisher gewohnten Moto2-Maschine macht Marquez in der Leistung, aber auch bei den Reifen aus. "Als ich zum ersten Mal die Zielgeraden in Valencia runtergefahren bin, habe ich die Gänge viel zu früh hochgeschaltet. Auch so hat das Vorderrad nie den Boden berührt", erzählt der 19-Jährige mit leuchtenden Augen von seinem ersten MotoGP-Test und gesteht hinsichtlich der Bereifung: "Speziell der Vorderreifen fühlt sich anders an, als der Reifen, den ich von der Moto2 her gewohnt war." Während die Moto2-Klasse mit Einheitsreifen von Dunlop fährt, hält in der Königsklasse MotoGP der japanische Hersteller Bridgestone das Monopol.

Reifen erfordern Umstellung

Dieser Unterschied kommt laut Marquez vor allem in den Anbremsphasen zum Tragen. "Das ist vielleicht der schwierigste Punkt, den ich noch lernen muss", sagt er und erklärt: "Dabei ist gar nicht das Bremsen mit den Karbonbremsen das Schwierigste, sondern der Einlenkpunkt, weil sich der Bridgestone-Reifen beim Einlenken ganz anders anfühlt als der Dunlop." Weiteren Umstellungsbedarf ortet der Moto2-Weltmeister beim Aufrichten des Bikes am Kurvenausgang sowie hinsichtlich der Gewichtsverlagerung auf den Geraden.

Dank der Abschaffung der Rookie-Regel durch die Dorna sitzt Marquez in der am 7. April in Katar beginnenden MotoGP-Saison 2013 von Beginn an auf einer Werksmaschine. An der Seite seines Landsmanns Dani Pedrosa tritt der Youngster die Nachfolge des zurückgetretenen zweifachen MotoGP-Champions Casey Stoner an und ist überzeugt: "Es ist gar nicht so schwierig, ein MotoGP-Motorrad zu fahren. Das wirklich Schwierige ist, seine Leistung zu nutzen - das ganze Potenzial, das diese Honda zur Verfügung stellt."

Der inzwischen seinen Ruhestand genießende Stoner hat seinem Nachfolger vor dessen ersten Runden auf der RC213V in Valencia mit auf den Weg gegeben, "dass ich das Bike einfach genießen soll", so Marquez. Der Spanier wird sich im Laufe seiner Debütsaison in der Königsklasse mit Sicherheit das eine oder andere Mal an diese Worte erinnern.

Fotoquelle: Repsol



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