MotoGP 2012

— 11.12.2012

Red Bull bald mit eigenem MotoGP-Team am Start?

Dietrich Mateschitz betont, dass ein eigenes Team im Vergleich zu einem Sponsoring Vorzüge hat und schließt ein Red-Bull-MotoGP-Team nicht aus

Das Jahr 2012 war für Red Bull erneut ein sehr erfolgreiches: Sebastian Vettel sicherte dem Softdrink-Hersteller aus Österreich beim spannenden WM-Endspurt in Interlagos den dritten WM-Titel in Folge. Zudem sorge Felix Baumgartner weltweit für Furore, als er aus der Stratosphäre zur Erde sprang. Folgt nun ein großes MotoGP-Engagement?

"Es gibt sowohl einen qualitativen als auch einen quantitativen Unterschied zwischen Besitz und Sponsoring. Als Sponsor kauft man für den Betrag X einen Heckflügel, einen Werbebanner in einem Fußballstadion, einer Eishockeyarena oder einer anderen Veranstaltung", erklärt Dietrich Mateschitz gegenüber dem 'AUTO magazine'.

"Als Besitzer ist man zu 100 Prozent dafür verantwortlich. Man ist Teil des großen Ganzen. Der Beitrag für den Erfolg ist erheblich", bemerkt Mateschitz. Bisher ist Red Bull im MotoGP-Fahrerlager als Sponsor einiger Fahrer aktiv. Zudem unterstützt man das KTM-Werksteam in der Moto3, war 2012 bei den beiden USA-Rennen Titelsponsor und bei einigen Rennen auf Stefan Bradls LCR-Honda vertreten.

Doch wie geht es in Zukunft weiter? "In der MotoGP sollte man niemals nie sagen. Vielleicht haben wir nur noch nicht das richtige Team gefunden", lässt Mateschitz offen und schließt ein eigenes Team damit nicht aus.

Fotoquelle: Repsol

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