MotoGP 2013
— 01.01.2013Marquez hält Podium in Katar für "machbar"
Marc Marquez traut sich zu, beim MotoGP-Debüt in Katar auf das Podium zu fahren, wird aber von Honda nicht unter Erfolgsdruck gesetzt
"Stand jetzt würde ich sagen, dass es machbar ist", sagt Marquez gegenüber 'AS'. "Ich schließe nichts aus, eine Vorhersage ist unmöglich." Dass ein solcher MotoGP-Einstand durchaus möglich ist, haben zwei andere Spanier bereits gezeigt. Sowohl Dani Pedrosa als auch Jorge Lorenzo waren nach dem Titelgewinn in der 250ccm-Klasse bei ihrem MotoGP-Deübt als jeweils Zweite gleich auf das Podium gefahren.
Marquez will sich jedoch nicht zu sehr unter Erfolgsdruck setzen und wird dabei auch von seinem Team unterstützt. "Honda hat mir geraten, ruhig zu bleiben. Sie erwarten Fortschritte von mir und geben mir die Zeit, um mich zu steigern." Nach seinen bisherigen Leistungen bei den Tests mit der RC213V ist dem 19-Jährigen jedoch eine Podiumsplatzierung zuzutrauen.
Bei Privattests in Sepang betrug sein Rückstand auf die Pole-Position-Zeit des Grand Prix nur rund eine Sekunde. Diese gute Vorstellung hat Marquez selbst überrascht: "Die Tests waren besser als ich es mir vorgestellt hatte. In Malaysia hatte ich drei harte Tage erwartet, aber ich habe schnell Vertrauen ins Motorrad gewonnen und begann, neue Dinge auszuprobieren."
Dennoch weiß Marquez, dass er in der MotoGP noch viel dazulernen muss: "Es ist noch ein langer Weg. Ich hoffe, dass ich die verbleibenden Tests voll ausnutzen kann."
Fotoquelle: Repsol
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