MotoGP 2013

— 03.01.2013

Laverty: "Die Dinge haben sich geändert"

MotoGP-Rookie Michael Laverty spricht über sein unerwartetes Debüt und erklärt, warum Aprilia an einer engen Zusammenarbeit interessiert ist



Paul Bird machte James Ellison bereits vor dem Saisonfinale in Valencia klar, dass er 2013 nicht mehr auf der CRT-Aprilia sitzen wird und flirtete stattdessen mit Shane "Shakey" Byrne. Dieser ließ sich aber nicht auf das risikoreiche Abenteuer MotoGP ein und machte klar, dass er auch weiterhin in der Britischen Superbike-Meisterschaft (BSB) fahren möchte.

Teamchef Bird gingen allmählich die potenziellen Kandidaten aus. Der Grundgedanke, ein rein britisches Team zu haben, wurde spontan über Bord geworfen. Yonny Hernandez wird 2013 die CRT-Maschine bewegen, die Ellison in der vergangenen Saison fuhr. Da sich Bird dazu entschloss, parallel ein eigenes Motorrad aufzubauen, wurde aber noch ein weiterer Fahrer benötigt.

Die Wahl fiel auf Michael Laverty, der wie Byrne ebenfalls aus der BSB kommt. "Ich weiß, dass ich nicht die erste Wahl war. Diesen Status hatte Shakey inne. Selbst als er absagte, war ich überrascht, dass ich den Anruf erhielt. Es war eine nette Überraschung", erklärt Laverty gegenüber 'MotoGP.com'. "Ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, dass ich solch eine Gelegenheit erhalte."

"Ich bin ein Realist und wenn man bis Mitte 20 nicht im Grand-Prix-Sport gelandet ist, dann wird das auch nicht mehr passieren. Wenn ich in irgendeiner Weltmeisterschaft noch die Chance erhalte, dann wäre das die Superbike-WM, dachte ich immer. Es ist schön, dass sich die Dinge geändert haben", freut sich der 31-Jährige.

Laverty wird bereits 2013 mit der Einheitselektronik von Magneti Marelli ausrücken und damit wertvolle Erfahrungen sammeln. Er hofft, dass Aprilia das neue Projekt unterstützen wird. "Es scheint, als ob sie froh darüber sind, dass das Team an diesem neuen Projekt und der neuen Elektronik arbeitet. Aprilia wird das für 2014 im Hinterkopf haben", bemerkt er. "Dann werden sie ebenfalls das Magneti-Marelli-System verwenden. Es ist also sehr nützlich für sie, ein weiteres Team zu haben, das ihnen Daten verschafft."

Fotoquelle: PBM



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