MotoGP 2013

— 22.01.2013

Suzuki muss bestehendes Team übernehmen

Sollte sich Suzuki für eine Rückkehr in die MotoGP entscheiden, dann müssen die Japaner ein existierendes Team übernehmen - Ezpeleta gefällt das Formel-1-Vorbild



Zwar möchte Suzuki 2014 wieder in die MotoGP einsteigen, doch ganz so einfach wird ihnen die Rückkehr in die Motorrad-Weltmeisterschaft nicht gemacht. Sollten die Japaner 2014 zum Grid zurückkehren, müssten sie ein bestehendes Team übernehmen und dürften sich nicht einfach als neues Team einschreiben. Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta möchte dadurch Stabilität im Fahrerfeld gewährleisten.

Dadurch soll verhindert werden, dass das Team nach einem erneuten Werksausstieg komplett verschwindet. Sollte Suzuki bei einem bereits bestehenden Team einsteigen, könnte dieses nach einem werksseitigen Abschied hingegen wieder von einem anderen Hersteller unterstützt werden. "Wir werden 2014 keine neuen Einsteiger akzeptieren", stellt Ezpeleta gegenüber 'Motor Cycle News' klar. "Wenn Suzuki einsteigen möchte, müssen sie ein existierendes Team dafür nehmen. Sie müssen zu jemandem hingehen und das Team kaufen."

"Wir wollen nicht, dass sie sagen, dass sie teilnehmen - und dann verschwinden sie schnell wieder", erklärt der Dorna-Boss weiter. "Sie können gehen, wann immer sie wollen - solange sie ein bestehendes Team benutzen." Diese Umsetzung habe nämlich in der Formel 1 sehr gut funktioniert, versichert der Spanier: "Als BMW sich für einen Einstieg entschieden hat, mussten sie Williams oder Sauber nehmen, und als sie gegangen sind, war Sauber immer noch da."

"Was passiert also, wenn wir einen Platz an Aprilia vergeben und nach einem Jahr entscheiden sie, sich zurückzuziehen? Dann musst du jemand anderen überzeugen den Platz zu nehmen. Jemanden, der etwas vorzuweisen hatte, aber nicht akzeptiert wurde." Suzuki reduzierte bereits zur Saison 2011 sein Aufgebot auf eine Maschine, mit der Alvaro Bautista unterwegs war, bevor die Japaner 2012 komplett aus der Serie ausstiegen.

"Eine Sache ist klar", fügt Ezpeleta an, "MotoGP ist durch die Anstrengungen vieler Leute das, was sie ist - dazu gehören existierende Teams und die CRT. Ich bin nicht glücklich, wenn jemand sagt, jetzt komme ich und jetzt gehe ich." Dafür bietet der Spanier an, als Referee zwischen Suzuki und einem bestehenden Team zu agieren, um im Notfall aufzupassen, dass "keiner plötzlich irgendwelche verrückten Summen verlangt."

Fotoquelle: Bridgestone



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