MotoGP 2013

— 24.01.2013

Neue Farben für das Honda-Werksteam

Die beiden Spanier Dani Pedrosa und Marc Marquez haben das neue Design der Werks-Honda in Madrid präsentiert - Der WM-Titel ist das Ziel



Das Honda-Werksteam hat sich am Donnerstag in Madrid in neuen Farben für die Saison 2013 präsentiert. Die erfolgreiche Partnerschaft mit dem Mineralölkonzern Repsol geht bereits in das 19. Jahr. Aus diesem Grund wurde das markante Design überarbeitet. Technisch gesehen wurde das Motorrad in Details weiterentwickelt und basiert auf der Version, die im Vorjahr von Dani Pedrosa in Laguna Seca vorgestellt wurde. Die wesentliche Änderung ist vom Reglement vorgeschrieben, denn die Prototypen müssen um drei Kilogramm schwerer als noch 2012 sein. "Honda entwickelt ständig weiter. Beim Sepang-Test und in der ersten Saisonhälfte werden wir eine ähnliche Version wie im Vorjahr verwenden", erläutert HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto.

"Die Motorentwicklung läuft weiter, damit wir mehr Power herausholen und der Spritverbrauch effizienter wird. Die Regeln haben sich auch geändert, denn das Motorrad muss um drei Kilogramm schwerer sein. Dani hat dieses Motorrad bereits in Valencia getestet und hat sich positiv darüber geäußert. Ich bin gespannt auf den Sepang-Test." Abgesehen vom Design gibt es auch in der Teamstruktur Veränderungen. Neuer Teamchef ist Livio Suppo und auch die Technikabteilung des Rennteams wurde umstrukturiert.

Neben dem erfahrenen Pedrosa, der in seine achte MotoGP-Saison geht, wird Marc Marquez sein Debüt in der Königsklasse feiern. "Ich freue mich, dass ich ein offizieller MotoGP-Fahrer werde. Es ist noch nicht so lange her, als ich als Kind Motorrad gefahren bin. Ich kann gar nicht glauben wie schnell es gegangen ist, dass ich jetzt ein MotoGP-Fahrer bin", sagt der amtierende Moto2-Weltmeister. Einen ersten Eindruck von der MotoGP-Honda hat Marquez bereits bei Tests in Valencia und Sepang gewonnen.

"Beim Valencia-Test habe ich ein Gefühl für die Power erhalten, speziell am Kurvenausgang. In Malaysia ging es mehr darum ein Gefühl für das Motorrad zu bekommen. Ich muss aber bis zum Saisonstart noch viel lernen." Auch körperlich verlangt das MotoGP-Motorrad andere Voraussetzungen als die Moto2. Deshalb hat sich Marquez über den Winter speziell vorbereitet. "Ich habe mehr trainiert und wäre lieber zu gut vorbereitet als zu wenig, um die stärkere Leistung und das höhere Gewicht beherrschen zu können. Ich muss aber noch arbeiten, damit ich voll und ganz bereit bin."

Mit Spannung wird das Debüt von Marquez erwartet. Als Pedrosa im Jahr 2006 debütierte, fuhr er damals beim Saisonauftakt als Zweiter auf das Podest. Gelingt Marquez ein ähnliches Kunststück? Nakamoto hält den Ball flach und will seinen jungen Schützling nicht unter Druck setzen. "Er ist von Beginn an ein schneller Fahrer. Er ist ein Rookie und muss noch viel lernen, wie er zum Beispiel mit den Reifen umgeht."

"Eine schnelle Runde ist für ihn kein Problem, aber er muss noch viel über die Distanz lernen", meint der Japaner. "Er hat keinen Druck. Ich glaube aber, dass er gute Chancen auf Podestplätze hat." Anders ist die Ausgangslage bei Pedrosa. Der Spanier lieferte im Vorjahr eine überzeugende Leistung ab und gewann sieben Rennen. Dennoch musste er sich seinem Landsmann Jorge Lorenzo (Yamaha) im WM-Duell geschlagen geben. Nakamoto erwartet von Pedrosa, dass er erneut um den Titel kämpfen wird.

"In der zweiten Saisonhälfte 2012 war er sehr stark und hat insgesamt sieben Rennen gewonnen. In Sepang hat er zum ersten Mal im Regen gewonnen. Er hat seinen Fahrstil stark verbessert", lobt der HRC-Vizepräsident. "Zudem verstehen wir auf technischer Seite, was wir ihm geben müssen. Das werden wir fortsetzen. Ich glaube wir haben eine gute Chance die Weltmeisterschaft zu gewinnen." Im Rahmen der Präsentation nahm Pedrosa das Wort WM-Titel nicht in den Mund. "Ich freue mich, dass ich heute die neuen Farben präsentieren konnte."

"Wir sind länger mit dem gleichen Design gefahren und die Veränderung finde ich gut", sagt der Spanier. "Das diesjährige Design wirkt cooler und ich hoffe, dass es den Leuten gefällt." Nun geht es weiter nach Malaysia, wo vom 5. bis 7. Februar die ersten Testfahrten stattfinden. "Ich freue mich auf die Tests. Ich möchte sie genießen und die Teile für das erste Rennen auswählen, denn beim Valencia-Test konnten wir aufgrund des Regens nicht viel machen."

Fotoquelle: Repsol

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