MotoGP 2013

— 24.01.2013

Pedrosa: "Diesen Weg will ich weiterverfolgen"

Dani Pedrosa will in der kommenden Saison seine gute Form von 2012 ausbauen - Den Erfolgsdruck lässt sich der Spanier nicht anmerken



Dani Pedrosa zählt in der kommenden Saison neben Weltmeister Jorge Lorenzo (Yamaha) zum heißesten Titelanwärter. Ab dem vergangenen Sommer war Pedrosa und seine Werks-Honda RC213V das schnellste Paket im Feld. Trotz insgesamt sieben Siegen konnte der Spanier den Punktevorsprung seines Landsmanns nicht mehr aufholen und musste sich mit dem Vizeweltmeistertitel zufrieden geben. Seit dem Jahr 2006 fährt Pedrosa in einem Topteam und 2012 war seine bisher stärkste Saison. 2013 könnte seine größte Chance sein. Druck erhält Pedrosa von HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto.

In den vergangenen Wochen meinte der Japaner: "Wenn er 2013 den Titel nicht holt, dann wird er ihn vermutlich nie holen. Doch wenn er es schafft, dann sind weitere Meisterschaften greifbar." Pedrosa selbst lässt sich durch diese Kommentare nicht aus der Ruhe bringen. "Ich wurde Millionen Mal danach gefragt, aber ich verfolge die Nachrichten in der Presse nicht. Ich weiß nicht, was genau gesagt wurde. Ich möchte die neue Saison starten. Im Vorjahr habe ich einen guten Fortschritt geschafft. Diesen Weg will ich nun weiterverfolgen."

"Es gibt neue Regeln, also ist es wichtig, dass man für das erste Rennen bereit ist." Auch im kommenden Jahr wird das Duell Lorenzo gegen Pedrosa seine Fortsetzung finden. Mit Marc Marquez gibt es allerdings einen neuen Mitspieler, der hungrig auf Erfolge ist. Auch Valentino Rossi wird bei seiner Rückkehr ins Yamaha-Team der Welt zeigen wollen, dass er noch nicht zum "alten Eisen" gehört. Deshalb rechnet Pedrosa auch nicht, dass er selbst unter Druck steht. "Bei Valentino und Marc gibt es viele Erwartungen."

"Ich schätze, dass sich viele Fans freuen, dass Valentino wieder ein konkurrenzfähiges Motorrad hat. Wir müssen aber abwarten, ob er wieder der Valentino ist, der er einmal war. Er hat das Talent, aber wir müssen abwarten", meint Pedrosa. Mit Marquez bekommt er einen großes Talent in den eigenen Stall gesetzt. Die Situation erinnert an 2006, als Pedrosa selbst als Weltmeister beim Honda-Werksteam debütiert hat. "Ich erinnere mich, dass sich die Medienaufmerksamkeit beim Klassenwechsel geändert hat."

"Ich kann ihm keine Ratschläge geben, aber Erfahrung ist wichtig. Marc wird sein Talent im Team einbringen und eine Bereicherung für die WM sein." Vom Rummel um die Person Marquez, der speziell in Spanien sehr groß ist, lässt sich Pedrosa nicht aus der Ruhe bringen. "Ich fahre schon so lange Motorrad, dass ich mehr oder weniger weiß, was ich erwarten kann. Ich konzentriere mich auf mich. Wenn ich jeden Tag mein Talent zeigen kann und mein Team um mich habe, dann weiß ich, dass es reicht. Wenn ich die Dinge richtig mache, dann wird es reichen."

Fotoquelle: Repsol



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