MotoGP 2013

— 24.01.2013

Marquez: "Es ist ein langer Weg"

Bis zum MotoGP-Debüt wartet auf Marc Marquez noch viel Arbeit - Speziell den Umgang mit den Reifen muss der Spanier noch im Detail verstehen



In zehn Wochen wird Marc Marquez zum ersten Mal in der Startaufstellung der Königsklasse MotoGP stehen. Mit der Werks-Honda hat der 19-Jährige vorzügliches Material zur Verfügung. Das Team zählt zu den besten im Fahrerlager und dementsprechend ist die Erwartungshaltung groß. In den vergangenen fünf Jahren hat der Spanier den beiden Nachwuchsklassen seinen Stempel aufgedrückt. 28 Pole-Positions, 26 Siege und zwei WM-Titel stehen bei bisher 78 Rennen zu Buche. Die Königsklasse ist jedoch eine andere Herausforderung. Die Besten der Besten stehen in der Startaufstellung und speziell Dani Pedrosa und Jorge Lorenzo haben das Level nach oben geschraubt.

Dennoch glaubt HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto, dass Marquez eine Rolle an der Spitze spielen wird. "Er hat keinen Druck. Ich glaube aber, dass er gute Chancen auf Podestplätze hat", räumte der Japaner anlässlich der Teampräsentation ein. Auch die Leser von 'Motorsport-Total.com' rechnen mit Marquez. In einer Umfrage, bei der 805 Stimmen abgegeben wurden, glauben 70,68 Prozent, dass der amtierende Moto2-Weltmeister im Laufe seiner Debütsaison ein Rennen gewinnen wird.

"Ich schätze natürlich, dass er so viel Vertrauen in mich hat", meint Marquez über Nakamotos Aussage. "Wir wissen aber, dass es Zeit braucht. Natürlich gibt mir Nakamotos Sichtweise Selbstvertrauen, aber das bedeutet nicht, dass es einfach wird. Wir wissen, dass es ein langer Weg wird, bis wir Resultate einfahren. Wir versuchen unser Ding zu machen, aber wichtiger ist, dass wir konstant Fortschritte schaffen und Nakamoto mit meiner Arbeit zufrieden ist."

Bis zum Saisonauftakt hat Marquez noch einige Testmöglichkeiten. Bisher saß er auf zwei verschiedenen Strecken auf der RC213V. In Valencia war es verregnet und es konnten kaum Rückschlüsse gezogen werden. Anschließend fand in Malaysia (Sepang) ein privater Test für ihn statt. Es zeigte sich, dass Marquez über eine Runde sehr schnell ist, aber es wartet mit Blick auf die Renndistanz noch viel Arbeit. "Die Reifen sind mir in Malaysia aufgefallen. Es kommt darauf an, wie man die ersten Runden fährt."

"Das wirkt sich später darauf aus, wie die Reifen abbauen", hat der 19-Jährige erkannt. Ich muss noch viel über die Reifen lernen, hauptsächlich über den Vorderreifen. Den Hinterreifen habe ich schon ein wenig verstanden, aber der letzte Teil eines Rennens ist in der MotoGP sehr wichtig." Zudem will Marquez nicht die gleichen Fehler wie zu Beginn seiner Moto2-Zeit machen: "Ich will nicht die gleichen Erfahrungen wie in meinem ersten Moto2-Jahr machen, als ich in den ersten drei Rennen gestürzt bin."

Fotoquelle: Repsol

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