MotoGP 2013

— 25.01.2013

Spies: "MotoGP ist ein Allstar-Game"

Ben Spies ist heiß auf seine neue Aufgabe bei Ducati und hat mit der MotoGP noch lange nicht abgeschlossen: Er will gegen die Besten der Besten antreten



Mit dem Wechsel zu Ducati will Ben Spies seine Karriere wieder durchstarten. Der Ruf des Superbike-Weltmeisters von 2009 hat im Vorjahr gelitten. Eine Enttäuschung reihte sich an die nächste. Das Kapitel Yamaha hat der Texaner abgehakt. Im vergangenen Sommer sah es zeitweise auch danach aus, dass Spies der MotoGP den Rücken kehren könnte und zurück zu den Superbikes geht. Ein Comeback in der Königsklasse hätte sich dann allerdings als äußerst schwierig erwiesen. Deshalb entschied sich Spies für den Wechsel zu Ducati und erhält Werksunterstützung, obwohl er in Pramac-Farben antreten wird.

In diesem Jahr will sich Spies wieder mit der Elite messen. "Ich muss sagen, dass man gegen sich selbst fährt. Jorge ist der Champion des Vorjahres. Er war ein toller Teamkollege und ich habe großen Respekt vor ihm", sagt Spies bei 'Bloomberg'. "Es fahren 25 Leute auf der Strecke, oder 20 - je nach dem wie viele Teams es pro Jahr gibt. Die MotoGP kann man am besten damit beschreiben, dass es das Allstar-Game ist", zieht er einen Vergleich zu den amerikanischen Sportarten wie Basketball oder Football.

"Es gibt an diesen 18 Rennwochenenden keine Teamkollegen. Man hat in der Garage sein Team um sich herum, das dir hilft, aber auf der Strecke kämpfst du mit deinem Motorrad gegen alle anderen Fahrer. Man fährt 18 Mal im Jahr gegen die Besten der Besten", bringt Spies den Reiz der Königsklasse auf den Punkt. "Man muss sich sehr auf sich selbst konzentrieren und das Optimum herausholen. Wenn man auf andere Fahrer schaut, dann beginnen die Psychospielchen. Dann muss man herausfinden, was man tun muss, damit sie sich über dich Gedanken machen."

Spies wird auch in Zukunft auf einem reinrassigen MotoGP-Prototypen sitzen. Für die CRT-Fahrer fordert der Ducati-Pilot eine eigene Wertung. "Für die CRT-Jungs ist es unglaublich schwer die reinrassigen Prototypen herauszufordern. Trotzdem ist es gut, dass wir mehr Motorräder in der Startaufstellung haben. Sicherlich haben wir praktisch zwei Meisterschaften im Feld. Ich würde mir wünschen, dass es für die CRT-Motorräder ein eigenes Podest gibt", fühlt Spies mit seinen Kollegen auf den schwächeren Motorrädern mit.

"Für sie ist es praktisch ein Rennsieg, wenn jemand der beste CRT-Fahrer im Feld ist. Sie können nie die Prototypen schlagen. Wenn man eine CRT-Klasse hat, dann muss man ihnen ein Podium geben, damit sie im Rampenlicht stehen und bekommen, was sie verdienen." Spies selbst schaffte in der vergangenen Saison kein einziges Mal den Sprung auf das Podium. Sein letzter Podestplatz datiert auf das Saisonfinale 2011 in Valencia.

Fotoquelle: Ducati

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