MotoGP 2013
— 26.01.2013Wird Aoyama zum wichtigen Elektronik-Test fit sein?
MotoGP-Rückkehrer Hiroshi Aoyama hofft, dass er seine Handverletzung schnell auskuriert, um in Sepang die neue Einheitselektronik zu testen
"Ich bin beim Motocross-Training gestürzt und habe mir die Hand gebrochen. Es ist nicht gerade positiv, doch noch haben wir bis April Zeit für die Regeneration. Beim Test in Malaysia wird es sicher schwierig werden", grübelt Aoyama gegenüber 'MotoGP.com', hat aber Hoffnung: "Der Arzt meint, dass es okay sein wird. Ich hoffe, dass ich beim ersten Test in einer guten Verfassung bin."
"Es wird keine einfache Saison für uns. Wir müssen das Motorrad verbessern und gegen die Prototypen kämpfen. Wir wollen die schnellsten CRT-Motorräder stellen. Vielleicht können wir auch das eine oder andere Mal einen Prototypen schlagen. Das wäre toll", hofft er. Von der Konkurrenzfähigkeit der CRT-Bikes ist Aoyama begeistert. Das Kennenlernen mit der FTR-Kawasaki überraschte ihn.
"Ich bin von den Superbikes zur CRT-Maschine gekommen und war ziemlich überrascht. Der Motor hat sehr viel Leistung und auch die Elektronik arbeitet wie bei den Prototypen. Natürlich kann man die Maschinen nicht vergleichen. Doch das Potenzial ist recht hoch", schildert er. Dennoch gibt es bei der Avintia-CRT-Maschine noch genug zu tun: "Wir hatten beim Test viel Chattering und haben hart gearbeitet, um das beim neuen Motorrad zu verbessern."
In Sachen Elektronik gibt es bei Avintia im Vergleich zu 2012 ebenfalls Updates. Das Team wird das Einheits-Steuergerät verwenden und darf deshalb zwei Tage mehr testen "Ich bin mit dem Magneti-Marelli-System noch nie gefahren. In Malaysia werde ich es zum ersten Mal testen. Ich kenne viele Honda-Systeme, das von Cosworth und auch viele andere. Es wird interessant, das neue System zu testen", so Aoyama.
Fotoquelle: Avintia
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