MotoGP 2013

— 27.01.2013

Also doch: Stoner wechselt in V8-Serie

Der ehemalige MotoGP-Weltmeister Casey Stoner schließt sich 2013 der australischen V8-Serie an und wird erstmals einen Holden Commodore pilotieren

Vor wenigen Tagen hat er noch dementiert, nun macht es Casey Stoner offiziell: Der frühere MotoGP-Weltmeister aus Australien wechselt in diesem Jahr von zwei auf vier Räder und geht erstmals in der bekannten V8-Meisterschaft seines Heimatlandes an den Start. Stoner und das Holden-Team Triple Eight haben zunächst eine Zusammenarbeit mit einer Laufzeit von einer Rennsaison vereinbart.

"Es handelt sich um ein Testjahr, um zu sehen, wie ich abschneide und wie mir der Sport gefällt", erklärt Stoner im 'Sunday Telegraph'. "Wir lassen uns ganz klar auf diese Sache ein. Gleichzeitig wollen wir aber nicht zu tief einsteigen, falls es nichts für uns sein sollte." Halbe Sachen macht Stoner jedoch nicht. Er werde alle Rennen fahren und nicht "nur" 75 Prozent, wie anfangs angedacht.

"Ich will so viel Streckenzeit wie möglich bekommen. Ich muss ja schließlich verstehen, wie es ist, einen V8 zu fahren", meint der 27-Jährige und merkt an: "Wir werden versuchen, zu lernen und uns rasch zu entwickeln. Dann sehen wir, was dabei herauskommt." Und zwar in der "Development Series" der Meisterschaft - der "zweiten V8-Liga", in der ältere Fahrzeug-Modelle eingesetzt werden.

Gelingt der Umstieg von zwei auf vier Räder?

Dort soll sich Stoner erst einmal bewähren und beweisen, woran Triple-Eight-Teamchef Roland Dane aber keinen Augenblick zweifelt: "Casey ist ein absoluter Profi. Ich denke, alle Beteiligten freuen sich darauf, ein Teil seines Übergangs von zwei auf vier Räder zu sein." Sponsor Red Bull hält Stoner übrigens auch bei dessen V8-Abenteuer die Treue. Denn vielleicht wird nach 2013 ja mehr daraus.

Stoner selbst zeigt sich jedenfalls offen, was seine sportliche Zukunft angeht. Es gäbe vieles, was ein langfristiges Engagement in der V8-Meisterschaft attraktiv erscheinen lasse - zum Beispiel das berühmte Rennen in Bathurst. "Jeder australische Rennfahrer träumt davon, dort zu fahren", sagt Stoner. Und mit seinem Engagement im Holden Commodore kommt er diesem Traum schon näher.

Fotoquelle: Repsol

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