MotoGP 2013

— 03.02.2013

Marquez will es Schritt für Schritt angehen

Moto2-Weltmeister Marc Marquez setzt sich vor den Testfahrten in Sepang nicht unter Druck - Kontinuierlich will sich der Honda-Werksfahrer steigern und lernen



In der kommenden Saison werden viele Augen auf Marc Marquez gerichtet sein. Der amtierende Moto2-Weltmeister zählt zu den größten Talenten der vergangenen Jahre, aber er stand aufgrund seiner kompromisslosen Fahrweise auch oft in der Kritik. Künftig muss sich der Spanier gegen die Topstars Dani Pedrosa, Jorge Lorenzo und Valentino Rossi beweisen, die mit allen Wassern gewaschen sind. Marquez ist auch auf der MotoGP-Honda auf Anhieb schnell, das haben die ersten Tests bereits angedeutet. Ab Dienstag wird er bei den Testfahrten in Sepang seine weiteren Schritte in der Königsklasse machen.

Im Gegensatz zu den anderen Fahrern hat der 19-Jährige Ende November einen privaten Test in Malaysia absolviert. "Wir hatten uns dort jeden Tag gesteigert, und wir haben begonnen das Motorrad zu verstehen", wird Marquez von 'Motorsport aktuell' zitiert. Nachdem der Valencia-Test im November verregnet war, waren die Runden in Sepang seine ersten im Trockenen. Dabei hat er festgestellt, dass die MotoGP kein Zuckerschlecken ist. "Ich habe aber gleichzeitig verstanden wie viel Arbeit noch vor uns liegt. Ich weiß, dass die weitere Lernphase seine Zeit brauchen wird und wir Schritt für Schritt vorgehen müssen."

Speziell die Bridgestone-Reifen sind für Rookies schwierig zu verstehen und es dauert eine Zeit, bis man sie maximal nutzen kann. Dazu kommt die hochkomplexe Elektronik. Jede Runde wird für Marquez wichtig werden. Er selbst weiß, dass er unter Beobachtung der Öffentlichkeit steht. "Ja, es ist sicherlich ein gewisser Druck da. Aber auch das Team weiß, dass es meine erste Saison in der MotoGP ist." Im Vorjahr war Stefan Bradl der beste Rookie, aber dem Deutschen gelang nicht der Sprung auf das Podest.

Bradl fährt allerdings eine Honda im Kundenteam von Lucio Ceccinello. Im Honda-Werksteam werden Podestplätze, Siege und ultimativ der WM-Titel erwartet. "Darüber will ich gar nicht nachdenken", hält Marquez den Ball flach. "Schon gar nicht über den Titel oder so etwas. Auch nicht, ob er 2014 oder 2015 kommt. Man muss die Sache schrittweise angehen, dann funktioniert es am besten." Von Dienstag bis Donnerstag geht die Lernkurve bei den Tests in Sepang weiter.

Fotoquelle: Repsol

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