Danilo Petrucci drehte am Sonntag die meisten Runden mit der neuen ECU

MotoGP 2013

— 03.02.2013

Kaum Fahrbetrieb beim CRT-Test

Beim Testauftakt in Sepang drehen die Teams Forward, Ioda und Avintia kaum Runden im malaysischen Sepang - Technische Probleme halten die Fahrer an der Box

Bevor am Dienstag die offiziellen Testfahrten in Malaysia losgehen, durften bereits am Sonntag einige Claiming-Rule-Fahrer ihre Runden auf dem Sepang-Kurs drehen. Die Strecke stand drei Teams, die auf die neue Einheitselektronik von Magneti Marelli setzen, acht Stunden lang zur Verfgung. Aufgrund diverser technischer Schwierigkeiten herrschte allerdings kaum Fahrbetrieb. Anwesend waren das Forward-Team mit Colin Edwards und Claudio Corti, die Ioda-Mannschaft mit Danilo Petrucci und Lukas Pesek sowie Avintia mit Hector Barbera und Hiroshi Aoyama. Aussagekraft hatte der Tag nicht. Die meiste Zeit ber standen die Motorrder an der Box und es war ruhig auf dem Kurs.

Das Forward-Team war noch mit dem Aufbau der FTR-Kawasaki beschftigt. Man hatte im Vorfeld des Tests nicht alle Teile erhalten, um die Motorrder im Workshop zusammenzubauen. Bis in den Nachmittag dauerten die Arbeiten. Edwards und Corti vertrieben sich die Wartezeit an der Box. Um 18:00 Uhr Ortszeit wurde die Strecke geschlossen und Edwards ging rund fnf Minuten vor Testende auf die Strecke. Es blieb bei einer Installationsrunde. Corti konnte dagegen berhaupt nicht hinausfahren.

Etwas mehr Fahrbetrieb gab es bei Avintia, aber auch hier gab es Schwierigkeiten mit der FTR-Kawasaki. Hauptschlich arbeiteten die Mechaniker an der Verkabelung. Nach fnf Stunden konnte Barbera schlielich auf die Strecke fahren. Aufgrund der Probleme mit der neuen Elektronik brachte der Spanier allerdings nur vier Runden zustande. Aoyama drehte in der letzten halben Stunde immerhin neun Runden. Dabei wollte der Japaner berprfen, wie sich sein Handgelenk verhlt, dass er sich vor zwei Wochen bei einem Motocross-Unfall gebrochen hat.

Die meisten Kilometer legte Petrucci mit der Ioda-Suter zurck. Der Italiener konnte das neue Elektronik-Paket 27 Runden lang testen. "Ich bin recht zufrieden mit unserer Arbeit. Da wir das 2012er-Motorrad verwendet haben, verloren wir keine Zeit in der Box", erlutert der Italiener. "Wir fingen ohne den elektronischen Kontrollen an, um ein Feedback fr das Motorrad zu erhalten. Schritt fr Schritt haben wir dann die Elektronik hinzugenommen, damit wir die neue ECU verstehen. Morgen werden wir mit der Entwicklung beginnen."

Diesen sechs Fahrern steht die Strecke auch am Montag zur Verfgung. Ab Dienstag steigen dann die restlichen MotoGP-Fahrer in den Testbetrieb ein.

Fotoquelle: SuterRacing

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