MotoGP 2013

— 05.02.2013

Ducati: Nach wie vor großer Rückstand

Sowohl die Werks- als auch die Pramac-Piloten tun sich in Sepang schwer: Mehr als zwei Sekunden Rückstand für die Desmosedici



Nach zwei sieglosen Jahren befindet sich Ducati im Umbruch. Mit Rückendeckung von Audi wollen die Italiener wieder an die erfolgreichen Zeiten in der MotoGP anknüpfen. Doch beim ersten Test in Sepang musste sich der italienische Zweiradhersteller wieder mit der Realität anfreunden, die einen Rückstand von mehr als zwei Sekunden ausweist.

Nicky Hayden war als Zehnter schnellster Desmosedici-Pilot und 2,179 Sekunden langsamer als Spitzenreiter Dani Pedrosa. Sein neuer Teamkollege Andrea Dovizioso verpasste die Bestzeit um 2,378 Sekunden und belegte Position 13. "Ich saß drei Monate nicht auf dem Motorrad. Zudem ist das Motorrad komplett anders als das aus dem Vorjahr. Wir haben bei Null angefangen", bemerkt "Dovi".

"Am Morgen haben wir sehr viel an der Elektronik gearbeitet. Am Nachmittag haben wir etwas am Chassis probiert. Wir müssen versuchen, das alles zu verstehen. Uns ist bewusst, dass wir hier das Motorrad entwickeln und unsere Situation verbessern müssen. Heute war der Beginn", schildert der Ducati-Werkspilot, der im Vorjahr für Tech-3-Yamaha Podestplätze einfahren konnte, gefasst.

"Zwei Sekunden ist ein großer Rückstand. Doch das ist normal, denke ich. Die schnellsten Fahrer heute saßen auf einer Honda oder Yamaha. Sie hatten die gleichen Motorräder wie im Vorjahr und sind gut vorbereitet angekommen", analysiert Dovizioso. "Sie müssen nicht so große Änderungen testen wie wir. Wir konzentrieren uns momentan nicht auf Rundenzeiten. Wir müssen entwickeln."

"Wir arbeiten an vielen Dingen, um die Lage zu verstehen. Diese drei Tage sind wichtig", betont der Italiener, der froh ist, auf dem Sepang International Circuit testen zu können. "Malaysia ist der perfekte Kurs, um die Situation zu verstehen." Teamkollege Hayden beschränkte sich am ersten Tag in Sepang auf kleine Änderungen an seiner Desmosedici.

"Am Morgen haben wir versucht, auf Tempo zu kommen. Zudem haben wir einige Einstellungen getestet. Bisher haben wir keine großen Änderungen vorgenommen. Natürlich wäre ich gern schneller gefahren. Wir haben einiges zu tun", erklärt der US-Amerikaner. "Wir haben noch ein paar Dinge zu testen. Es sind einige Setupänderungen offen. Wir haben keine riesigen Updates. Ich werde das weichere Chassis testen, das ich im vergangenen Jahr in Jerez bereits probiert habe.

Mit zwischen den CRT-Maschinen landeten die beiden Pramac-Piloten. MotoGP-Rookie Andera Iannone verlor bei seinem ersten Testtag in Sepang 3,343 Sekunden auf die Spitze. Teamkollege Ben Spies wurde durch seine Schulterverletzung eingebremst und konnte nur 21 Runden fahren. Deshalb kam der ehemalige Yamaha-Werkspilot nicht über Position 17 hinaus. Sein Rückstand: 3,929 Sekunden.

"Das Team und das Motorrad - alles ist neu", bemerkt Iannone. "Es war heute ziemlich warm. Diesen Kurs kannte ich mit der Ducati noch nicht. Die Moto2-Maschine kann man nicht mit der MotoGP-Maschine vergleichen. Die Motorräder sind ziemlich unterschiedlich. Die Leistung und das Bremsen sind auf diesem Kurs ziemlich schwierig."

Fotoquelle: Ducati

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