MotoGP 2013

— 11.02.2013

Dovizioso fordert Verbesserungen "in allen Bereichen"

Mehr als zwei Sekunden Rückstand bringen Ducati-Neuzugang Andrea Dovizioso nicht aus der Ruhe, dennoch muss die Desmosedici überall besser werden



Ducati musste beim ersten Sepang-Test einen Rückschlag hinnehmen und Malaysia mit der Erkenntnis verlassen, in der Ära nach Valentino Rossi noch weiter von der Spitzer entfernt zu sein. Am ersten und dritten Tag lagen alle vier Desmosedici-Piloten mehr als zwei Sekunden pro Runde hinter den Honda- und Yamaha-Werkspiloten. Die beiden Pramac-Piloten mussten sich sogar anstrengen, um die besten CRT-Maschinen hinter sich zu halten.

Dennoch wirkt Neuzugang Andrea Dovizioso noch relativ entspannt: "Es war der für mich der erste richtige Testtag mit Ducati. Dani (Pedrosa; Anm. d. Red.) und Jorge Lorenzo hatten die gleichen Maschinen wie im Vorjahr und sind unter den gleichen Bedingungen hergekommen. Sie mussten sich nur auf das Fahren konzentrieren. Zudem sind beide sehr schnell, das ist nichts Neues."

"Der Rückstand ist nicht so groß", bemerkt "Dovi". "Wir sollten uns nicht zu sehr auf den Rückstand konzentrieren." War Dovizioso im Vorjahr stets ein Kandidat fürs Podium, so wird es in der anstehenden Saison sicher schwieriger, ein Top-3-Ergebnis zu erzielen. "Jeder wusste, dass wir nicht um Siege kämpfen können. Wir müssen also arbeiten", forderte er am ersten der drei Tage des ersten Sepang-Tests. "Wir haben sechs Tage in Malaysia, was gut ist."

"Es ist der Start", betont er. Glücklicherweise litt Dovizioso nicht mehr unter Nackenschmerzen. Doch die genauen Schwachstellen der Desmosedici kann er dennoch nicht ausmachen: "Ich konnte den anderen Motorrädern nicht folgen und kann deshalb nicht genau ausmachen, wo unser Problem liegt. Wir müssen uns sicher alle Bereiche ansehen, um besser zu werden."

Nachdem er einige Jahre für Honda aktiv war, wechselte Dovizioso vor der Saison 2012 zu Tech-3-Yamaha. Sowohl mit der RC212V als auch der M1 war er konkurrenzfähig. Umstellungsprobleme sind dem Italiener also fremd. Zudem hat er viel Wissen über die einzelnen Maschinen. Ein Vergleich ist aber schwer. "Jedes Motorrad ist vollkommen anders", bemerkt er.

Fotoquelle: Ducati



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