MotoGP 2013

— 12.02.2013

Pedrosa: Bisher keine Longruns

Sepang-Dominator Dani Pedrosa verteidigt seine Strategie, noch keine Longruns absolviert zu haben und erklärt, warum Schmerzen zur MotoGP gehören



Mit drei Tagesbestzeiten hat Dani Pedrosa beim ersten Sepang-Test bewiesen, dass er 2013 endlich nach der MotoGP-Krone greifen möchte. Sollte der empfindliche Spanier unverletzt bleiben und die RC213V so konkurrenzfähig wie 2012 und beim Test sein, dann dürfte Pedrosa seinem großen Ziel näher dran denn je sein. Doch Yamaha darf auch 2013 nicht unterschätzt werden. Sowohl Jorge Lorenzo als auch Rückkehrer Valentino Rossi haben in Sepang einen ordentlichen Eindruck hinterlassen.

Weltmeister Lorenzo konzentrierte sich am dritten Tag auf einen Longrun über etwa 15 Runden. Pedrosa entschied sich gegen einen längeren Stint. "Wir hatten bei diesem Test nicht geplant, einen Longrun zu absolvieren. Es waren die ersten Tests des Jahres und wir sind uns noch nicht komplett klar, welche Teile wir verwenden werden. Durch meine Erfahrung hielt ich einen Longrun bei den ersten drei Testtagen für unnötig."

Pedrosas RC213V entsprach größtenteils dem Modell, das er beim Nachsaisontest in Valencia ausprobierte. "Die Wahrheit ist, dass es keine großen Änderungen gab, weil wir in Valencia ein sehr gutes Gefühl hatten. Wir haben ein paar Dinge getestet, die nicht so gut waren. Doch grundsätzlich wollten wir kleine Schritte in die richtige Richtung machen", bemerkt der Vizeweltmeister von 2012.

Die ersten Runden nach der Saison waren für Pedrosa nicht komplett schmerzfrei. Doch das war für den routinierten Honda-Werkspiloten keine Überraschung: "Es ist normal, dass man hier und da ein paar Schmerzen hat, wenn man längere Zeit nicht auf dem Motorrad saß. Mit diesen besonderen Motorrädern, die wir fahren, sind Schmerzen nach der Winterpause unvermeidbar, auch wenn man die Chance hat, während dieser Zeit andere Motorräder zu fahren. Es hat wirklich nichts damit zu tun, ob man widerstandsfähig ist oder nicht."

Die Werks-Honda des aktuellen Jahrgangs muss wie die anderen Motorräder drei Kilogramm mehr auf die Waage bringen. "Das spürt man schon, besonders beim Bremsen, weil man mehr Kraft benötigt, um sich vom Motorrad abzustützen. Wir haben die Position dieser drei Kilogramm variiert, um die perfekte Balance zu finden", berichtet Pedrosa. "Vermutlich müssen wir daran noch ein bisschen arbeiten. Ich kann nicht sagen, wie wir das Gewicht verteilt haben, weil es ein Geheimnis ist."

Teamkollege Marc Marquez bewies bei seinem ersten MotoGP-Vorsaisontest, dass er von Beginn an um Siege kämpfen kann. An allen drei Tagen lag der Moto2-Weltmeister in Reichweite zur Spitze. "Ich habe nicht viel Zeit mit ihm gemeinsam auf der Strecke verbracht, vielleicht zwei oder drei Kurven. Sein Stil ist beeindruckend", analysiert Pedrosa. "Er hängt stark neben dem Motorrad und konnte bisher gute Zeiten fahren. Er war bereits im November sehr schnell als er hier war."

Fotoquelle: Repsol



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