MotoGP 2013
— 12.02.2013Aspar von möglichem Suzuki-Engagement nicht abgeneigt
Das Aspar-Team wird mit der Suzuki-Rückkehr in Verbindung gebracht - Bisher gab es noch keine Gespräche, doch das Interesse ist groß
"Die Tür steht offen", bemerkt Dorna-Geschäftsführer Javier Alonso. Gleichzeitig hat die Dorna aber Bedingungen. Ein Einstieg mit einem eigenen Werksteam wird aller Voraussicht nach nicht möglich sein. Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta hat klar gemacht, dass er sich mehr Stabilität in der MotoGP wünscht und deshalb eine Rückkehr nur durch ein bereits in der MotoGP aktives Team möglich sein wird.
Aspar ist der derzeit heißeste Anwärter für die Suzuki-Rückkehr. Im momentan führenden Claiming-Rule-Team zeigt man sich nicht abgeneigt: "Sicher ist es ein interessantes Projekt für uns. Doch bisher haben wir nur über Suzuki gesprochen, als es darum ging, dass Randy deren Testfahrer wird", erklärt Aspar-Manager Gino Borsio den Kollegen von 'Motor Cycle News'.
"Während der Saison versuchen wir die Chancen abzuwägen, ein offizielles Team für sie aufzustellen", schildert Borsoi, der sich aber auch eine Weiterarbeit mit Aprilia vorstellen kann. "Wir haben mit Aprilia Gespräche über die Zukunft gestartet. Wir werden während der Saison sehen, welches Projekt für die kommende Saison das beste für uns sein wird."
Randy de Puniet wird vermutlich bereits 2013 die neue MotoGP-Suzuki testen. Dieses Arrangement ist für Aspar nicht schlecht. "Es ist auch für uns interessant, weil wir so verstehen können, welchen Unterschied es zwischen unserem Motorrad und dem von Suzuki gibt. Es ist also eine gute Sache", bemerkt auch Borsoi.
Fotoquelle: Aspar
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