MotoGP 2013

— 17.02.2013

Marquez: Viel Lob von den Gegnern

Die Vorstellungen von MotoGP-Rookie Marc Marquez ringen den Stars der Szene schon jetzt Respekt ab - Nur der Youngster selbst bleibt gelassen



Moto2-Champion Marc Marquez verschwendet im Zuge seines Aufstiegs in die Königsklasse MotoGP keine Zeit. Beim Sepang-Test in der vergangenen Woche, dem ersten Aufeinandertreffen der MotoGP-Piloten des Jahrgangs 2013, setzte sich der Rookie auf Anhieb in der Spitzengruppe fest. Unterm Strich beendete Marquez den dreitägigen Test als Viertschnellster hinter der absoluten Weltelite Dani Pedrosa, Jorge Lorenzo und Valentino Rossi.

Dabei ging es dem Neuzugang im Honda-Werksteam noch gar nicht um Rundenzeiten. "Im Endeffekt fahren Jorge, Dani und Valentino im Moment in einer anderen Liga. Für mich geht es darum, das Bike kennenzulernen und darum, Erfahrung und Kilometer zu sammeln", blickt Marquez auf die erste Testwoche des Jahres zurück und gleichzeitig auf die zweite voraus, die vom 26. bis 28. Februar erneut in Sepang stattfindet. Bei dieser Gelegenheit will der Spanier damit "beginnen, das Bike an meinen Fahrstil anzupassen".

Die Konkurrenz jedenfalls ist vom Neuzugang in ihren Reihen schon jetzt schwer beeindruckt. "Ich habe schon vor drei Monaten gesagt, dass Marquez von Beginn an um Siege kämpfen wird", erinnert Ex-Weltmeister Valentino Rossi und hält mit Blick auf den Youngster fest: "Mir gefällt seine Einstellung sehr gut. Wenn man ihn beobachtet, dann sieht es so aus, dass er gleich beim ersten Versuch die Weltmeisterschaft gewinnen will. Wir können nur hoffen, dass er Probleme hat und aufgrund der geringen Erfahrung Fehler macht. Ansonsten wird er für alle schwer zu knacken sein."

Marquez' Honda-Teamkollege Pedrosa, seines Zeichens amtierender Vizeweltmeister und selbst einer der ganz heißen Favoriten auf den Gewinn des MotoGP-Titels 2013, ist ebenfalls auf der Hut und zeigt sich vor allem vom Fahrstil des Rookies angetan: "Ich habe nicht viel Zeit mit ihm gemeinsam auf der Strecke verbracht, vielleicht zwei oder drei Kurven. Sein Stil ist beeindruckend. Er hängt stark neben dem Motorrad und konnte bisher gute Zeiten fahren. Er war bereits im November sehr schnell als er hier war."

Auch Stefan Bradl, der im LCR-Honda-Team ebenfalls auf Werksmaterial vertraut, gibt sich angesichts der sofortigen Topzeiten von Marquez nur bedingt überrascht. "Ich habe erwartet, dass er schnell sein wird, war aber doch überrascht, wie schnell er war. Er war bisher in allen drei Klassen sehr schnell. Mehr braucht man nicht sagen. Er ist sehr talentiert und hat etwas Spezielles. Er ist ein kleiner Ausnahmekönner", so der Deutsche über seinen Gegner im Kampf um den Moto2-Titel 2011.

Derweil gibt sich Marquez selbst ganz gelassen. "Im Jahr 2013 ist für mich alles neu. Ich springe in die MotoGP-Klasse und werde sehen, wie es läuft. Auf jeden Fall will ich das Jahr genießen", sagt der Spanier, der am heutigen Sonntag seinen 20. Geburtstag feiert.

Fotoquelle: Repsol

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