MotoGP 2013

— 18.02.2013

Yamaha und Tech 3 wollen Partnerschaft fortsetzen

Yamaha und Tech 3 wollen ihre Zusammenarbeit in der MotoGP um zwei Jahre verlängern - Die Franzosen sollen die Rolle des Nachwuchsteams übernehmen



Bereits seit der Saison 2001 geht Tech 3 in der MotoGP (bzw. der 500er-Klasse) mit Yamaha-Motorrädern an den Start, und daran soll sich nach dem Willen aller Beteiligten auch so schnell nichts ändern. Yamaha und Tech 3 haben die Bereitschaft signalisiert, den Vertrag um zwei Jahre zu verlängern. "Unser derzeitiger Vertrag mit Tech 3 läuft am Ende des Jahres aus. Wir gehen aber fest davon aus, dass wir ihn erneuern", wird Lin Jarvis, Teamchef des Yamaha-Werksteams von 'MCN' zitiert.

"Unsere Beziehung zu ihnen reicht viele Jahre zurück, worüber wir sehr glücklich sind. Die Tatsache, dass wir einige gemeinsame Sponsoren haben, ist nur das Tüpfelchen auf dem i", meint Jarvis. Auch Tech-3-Teamchef Herve Poncharal rollt seinem Partner den roten Teppich aus: "Die Beziehung zu Yamaha ist die beste, die ich je zu einem Hersteller hatte. Daher erscheint es mir sinnvoll, sie mindestens zwei Jahre lang fortzusetzen", sagt Poncharal. "Wir haben gemeinsame Partner und arbeiten an einer Strategie für ein Fahrerprogramm."

In diesem Fahrerprogramm soll Tech 3 die Rolle des offiziellen Nachwuchsteams übernehmen und damit einen strategischen Nachteil von Yamaha ausgleichen. "Über ein Nachwuchssystem für junge Fahrer zu verfügen, kann sehr interessant sein. Honda ist an der Moto2 und Moto3 beteiligt, wir nicht. Sie können bereits in jungen Jahren eine Beziehung zu einem jungen Fahrer aufbauen. Das ist uns nicht möglich", so Jarvis.

Neben der MotoGP-Mannschaft, für die in dieser Saison mit Cal Crutchlow und Bradley Smith zwei britische Piloten fahren, setzt Tech 3 auch ein Moto2-Team ein. Über diesen Weg möchte Yamaha gemeinsam mit einem der Hauptsponsoren potenzielle Fahrer für das Werksteam ausbilden. "Gemeinsam mit Monster suchen wir nach neuen Talenten, die bei Tech 3 die Karriereleiter aufsteigen und hoffentlich eines Tages ins Werksteam wechseln können", sagt Jarvis.

Hier erkennt Poncharal mittelfristig Handlungsbedarf bei seinem Partner: "Yamaha hat den aktuellen Weltmeister und den aktuellen Superstar unter Vertrag. Vielleicht beendet Valentino nach 2014 seine Karriere, und Lorenzo wird dort auch nicht ewig fahren. Yamaha muss über eine Strategie für ihren Fahrerkader nachdenken", sagt der Franzose.

"Tech 3 hat immer eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Fahrern für das Werksteam gespielt. Das war bei Ben (Spies, Anm. d. Red.) der Fall, Cal ist ebenfalls ein potenzieller Werksfahrer und Bradley könnte für sie eines Tags auch interessant werden", weißt Poncharal auf die Verdienste seines Teams hin. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit will der Franzose ausbauen. "In der Zukunft wäre ich gerne Teil einer globalen Strategie. Wir sind kein Team, das die Meisterschaft gewinnen muss, aber wir können miteinander sprechen und gemeinsam einen starken Plan schmieden."

Fotoquelle: Tech 3

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