Stefan Bradl hielt am Dienstag den Anschluss an die Spitze

MotoGP 2013

— 26.02.2013

Bradl: "Es sieht nicht schlecht aus"

Der Deutsche Stefan Bradl meldet sich zu Beginn der zweiten Sepang-Tests als Vierter in der Spitzengruppe - Das Testprogramm wird vom Wetter beeinflusst

Stefan Bradl umrundete zu Beginn der zweiten Wintertestfahrten den Sepang International-Circuit insgesamt 38 Mal. Seine schnellste Runde fuhr der Deutsche im 24. Umlauf. Dabei wurde er in 2:01,959 Minuten gestoppt. In der Zeitenliste reihte sich Bradl an der vierten Stelle ein. Der Rckstand auf die Spitze betrug 0,379 Sekunden. "Von daher sieht es nicht schlecht aus", kommentiert Bradl das gute Ergebnis. Einfach war der Tag allerdings nicht. "Grundstzlich kann man sagen, dass die Bedingungen schwieriger waren. Der Asphalt hat weniger Grip."

"Das hat das Ganze etwas schwieriger gemacht. Die Rundenzeiten sind dadurch auch etwas langsamer. Es hat mich etwas Zeit gekostet, bis ich auf ansprechende Rundenzeiten gekommen bin. Ich war sehr lange mit den harten Reifen unterwegs. Das war weniger gut, weil ich damit etwas gestrauchelt habe. Dann habe ich mit dem weichen Reifen einige Runden gebraucht, bis ich das Vertrauen hatte. Schlussendlich war es ein guter Tag, wir sind auf einer guten Position. Soweit passt das fr den ersten Tag."

Die LCR-Honda entspricht technisch gesehen dem Stand vom letzten Sepang-Test. Neue Teile hat Bradl bisher nicht erhalten. "Ich habe bis jetzt noch nichts mitbekommen. Es kann sein, dass sie morgen oder bermorgen noch neue Teile bringen. Momentan haben wir nur daran gearbeitet, wie es momentan aussieht." Deshalb steht der Plan fr Mittwoch noch nicht fest. Es kommt viel auf das Wetter an. "Heute sind wir nicht viel zum Fahren gekommen. Der Nachmittag ist ins Wasser gefallen. Wie es morgen aussieht wissen wir noch nicht. Es ist wetterabhngig", meint Bradl.

Deshalb ist er auch noch keinen Longrun gefahren. "Vielleicht fahren wir morgen oder bermorgen. Wenn es gar nicht klappt, dann eben in Austin oder Jerez." Als es am Nachmittag regnete, war Bradl einer der wenigen Fahrer auf der Strecke. Warum? "Hauptschlich wollten wir meinen neuen Helmhersteller testen, ob ich da noch irgendwelche Probleme habe", erklrt der Deutsche. Er verwendet in diesem Jahr einen Kopfschutz von AGV. "Soweit hat das ganz gut gepasst. Da gab es keine Komplikationen."

"Ich wollte erste Eindrcke im Regen sammeln. Es hat alles gepasst und ich habe mich sehr wohlgefhlt. Von der Seite her sieht es fr das Nasse ganz gut aus." Mit der Ausrstung ist generell alles in Ordnung. "Optimal, ich bin sehr zufrieden. Auch bei der Lederkombi. Ich bin sehr gut versorgt, von der Seite knnte es nicht besser sein. Da wir jetzt schon alle Bedingungen durch haben, hat alles soweit gut funktioniert."

Auch krperlich ist Bradl gut vorbereitet. In diesem Jahr hat er mit Egon Gulich einen eigenen Fitnesscoach. "Es war jetzt nicht so viel Zeit dazwischen, aber wir haben dementsprechend reagiert, wo ich etwas bemerkt habe", spricht Bradl die drei Wochen seit dem ersten Sepang-Test an. "Es ist aber ganz normal, dass man beim ersten Mal nach drei Tagen auf dem Motorrad etwas sprt. Grundstzlich haben wir dort angesetzt, wo ich etwas gemerkt habe, Nackenbereich und Schultern. Es war aber alles normal."

Fotoquelle: LCR-Honda

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